Essen. Die Sparks feiern das Subversive des Pops. Auch auf ihrem neuen Album „A Steady Drip, Drip, Drip“, mit dem sie Trumps USA den Spiegel vorhalten.

Richtig großen kommerziellen Erfolg hatten sie nur zwei Mal: In den 1970er-Jahren – und mit den Songs „This Town Ain´t Big Enough For Both Of Us” und „The Number One Song In Heaven”. Ansonsten stehen die Brüder Ron und Russell Mael weniger für globale Chartplatzierungen als für einen schrulligen Art-Pop, der in den letzten 49 Jahren allerdings ganze Generationen von Musikern geprägt hat – von Depeche Mode über Faith No More und Nirvana bis zu Björk. Ihr Anspruch: Keine konventionelle Popmusik, sondern etwas Ausgefallenes, Unkonventionelles, ja Subversives zu machen.