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Warum der Klimawandel uns alle angeht

Die Kraftwerke setzen Kohlendioxid frei.

Foto: Federico Gambarini

Die Kraftwerke setzen Kohlendioxid frei. Foto: Federico Gambarini

Die Menschen auf der Erde verbrauchen viel Energie. Das hat schlimme Folgen für unseren Planeten.

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Das Klima auf der Erde verändert sich immer schneller. Die Erde heizt sich auf. Und wir – die Menschen – sind verantwortlich dafür. Denn wir brauchen für unser Leben immer mehr Energie. Damit verursachen wir die Klimaerwärmung. Das hat schlimme Folgen.


Aus Kohle, Erdöl oder Erdgas wird Energie erzeugt. Diese Rohstoffe nennt man „fossile Energieträger“. Wenn wir Auto fahren, mit dem Flugzeug fliegen oder heizen, verbrennen wir diese Rohstoffe. Dabei wird Kohlendioxid (CO2) freigesetzt. Das ist ein Gas, das die Erwärmung der Erde beschleunigt.

Wärme kann nicht ins All

Die Erde ist von einer Lufthülle umgeben, der Atmosphäre. In ihr wirken verschiedene Gase wie die Glasscheiben eines Treibhauses. Ohne dieses gute System wäre es auf der Erde viel zu kalt. Aber unser hoher Energieverbrauch hat das System durcheinandergebracht. Die vielen Schadstoffe machen die Atmosphäre immer undurchlässiger. Wärme, die zu viel ist, kann nicht mehr so gut ins Weltall entweichen. Wissenschaftler haben schon lange festgestellt: Die Erde hat Fieber. In den vergangenen hundert Jahren ist die durchschnittliche Temperatur auf der Welt um 0,74 Grad Celsius angestiegen. Das hört sich nicht viel an, aber die Folgen merkt man schon.


Die vergangenen Jahre gehören zu den wärmsten Jahren, die es jemals auf der Erde gab. An den Polen schmilzt deswegen das Eis. Das Tauwasser fließt ins Meer und der Wasserspiegel steigt. Für viele flache Inseln und Länder besteht die Gefahr, dass sie in Zukunft überflutet werden. Das betrifft zum Beispiel die Nordseeinsel Sylt oder die Niederlande.

Die Gletscher schmelzen

Durch das wärmere Klima schmilzt auch das Eis in den Bergen – die Gletscher. Normalerweise bleibt auf einer vereisten Gletscherfläche besonders viel Schnee liegen. Er taut im Frühling und Sommer langsam ab und fließt in die Flüsse. Wenn Schnee zu schnell schmilzt, können die Flussbetten die Wassermassen nicht mehr halten. Es kommt zu Überschwemmungen. Auch kann sich Gestein, das bisher vom Eis festgehalten wurde, lösen. Dann kommt es zu Geröll-Lawinen.


Wie schnell sich das Klima ändert, können die Menschen beeinflussen. Aber alle Länder der Welt müssen dabei mitmachen. Politikerinnen und Politiker unternehmen viele Versuche, den Klimawandel aufzuhalten.

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