Freizeit

Tausende Stimmen erklingen beim Liederfest

Die Klasse 6d der Gesamtschule Saarn in Mülheim übt für den großen Auftritt in der Westfalenhalle gemeinsam mit dem Lehrer Stephan Glagovsek-Adam am Freitag, den 07. Juni 2019. Foto: Julia Tillmann / FUNKE Foto Services

Die Klasse 6d der Gesamtschule Saarn in Mülheim übt für den großen Auftritt in der Westfalenhalle gemeinsam mit dem Lehrer Stephan Glagovsek-Adam am Freitag, den 07. Juni 2019. Foto: Julia Tillmann / FUNKE Foto Services

Foto: Julia Tillmann

Viele Schülerinnen und Schüler machen mit bei „Klasse! Wir singen“. In Dortmund gibt es zwei Konzerte.

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Es macht einfach Spaß, mit Freunden zu singen“, sagt die zwölfjährige Chiara. „Und man lernt viel Neues dabei“, pflichtet ihr Klassenkameradin Kiara bei. Die beiden Mädchen mit den ähnlichen Namen besuchen die Gesamtschule Saarn in Mülheim. Musiklehrer Stephan Glagovsek-Adam hat ihre Klasse zu einem großen Liederfest angemeldet. Bei „Klasse! Wir singen“ machen in diesem Jahr 60.000 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern mit.

Und Chiara, Kiara, Jakob, Jaden und alle anderen Klassenkameraden sind mittendrin. Noch tragen sie T-Shirt, auf denen Regenbogen, Blumen, Dinosaurier oder Pumas zu sehen sind. Bald werden alle in den gleichen weißen Shirts mit bunter Aufschrift im Scheinwerferlicht stehen.

Den richtigen Ton getroffen

In vier Städten in unserem Bundesland NRW gibt es in diesem Jahr „Klasse! Wir singen“-Konzerte. Insgesamt gibt es 16 Liederfeste in ganz Deutschland. Die 6d ist am kommenden Freitag in der Dortmunder

Westfalenhalle dabei. Aufgeregt ist der zwölfjährige Jaden nicht. „Ich bin schon in der Grundschule vor Publikum aufgetreten.“

Aber gemeinsam mit mehreren Tausend Kindern auf der Bühne zu stehen, ist dann doch etwas anderes. Deswegen lassen sich alle schnell dafür begeistern, die Bewegungen zu den Liedern noch einmal einzuüben.

Bei dem Lied „Kookaburra sits on the old gum tree“ (deutsch: Kookaburra sitzt auf dem alten Gummibaum) heben sie ihre Arme über den Kopf, wiegen sich im Takt und grinsen verschmitzt. „Denkt bei dem Wort ,laugh’ daran, dass der Kookaburra ein Vogel ist, der sich von oben herab schwingt“, sagt ihr Musiklehrer. Das klappt gut, die Kinder singen den Ton an der richtigen Stelle leicht, klar und hell. „Sehr gut!“, lobt Stephan Glagovsek-Adam. Weiter geht’s mit einem Lied, bei dem die Kinder klatschen und auf der Stelle marschieren. Man merkt schnell: Das ist nicht nur Musikunterricht. Ein bisschen Englisch und noch mehr Sport sind auch dabei. Und, das Wichtigste, findet der Musiklehrer: „Ganz viel Spaß!“

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