Hip-Hop

Tanzen mit viel Spaß an der Musik

Trainer Pedram Zamani (Mitte) geht mit seinem Kurs in der Essener Tanzschule „dance & more“ die Choreografie durch. Dabei ist jede Menge Konzentration gefragt. Ein kleiner Fehler und man kommt aus dem Takt.

Trainer Pedram Zamani (Mitte) geht mit seinem Kurs in der Essener Tanzschule „dance & more“ die Choreografie durch. Dabei ist jede Menge Konzentration gefragt. Ein kleiner Fehler und man kommt aus dem Takt.

Foto: Lars Heidrich

Essen.  Beim Hip-Hop kommt man in der Gruppe so richtig in Fahrt. Wir waren bei einer Übungsstunde dabei.

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Bunte Lichtpunkte fliegen durch den Raum. An der Decke dreht sich eine Diskokugel, die Lichtstrahlen in alle Richtungen wirft. 15 Mädchen und Jungen stehen bereit und schauen an die Wand, an der ein großer Spiegel angebracht ist. Dann kommt die Musik dazu. „Los geht’s!“, ruft Pedram. Er macht einen Kreuzschritt vor, und die anderen machen diesen nach. Pedram leitet einen Hip-Hop-Kurs an einer Tanzschule in Essen. Die Musik und die Tänze sind sehr modern. Es geht darum, sich im Takt der Musik zu bewegen.

Hip-Hop ist sehr bekannt. Es gibt viele Tanzschulen in Deutschland, die dafür Kurse anbieten. Vor etwa 50 Jahren war das allerdings noch nicht so, denn da ist der Hip-Hop erst entstanden. Damals sind in Amerika junge Afroamerikaner auf die Straße gegangen und haben getanzt. Hip-Hop wurde später immer bekannter. Je nach Land gibt es verschiedene Formen.

Das Aufwärmen ist wichtig für die Muskeln

Inzwischen ist das Aufwärmen im Hip-Hop-Kurs vorbei. Es dauert zwar nicht lang, ist aber sehr wichtig für die Muskeln. Bevor es weitergeht, trinken die Jungen und Mädchen noch etwas. Sie tragen keine typische Kleidung für Hip-Hop, sondern einfache Sportkleidung.


Das liegt daran, dass sie in der Tanzschule einfach nur die Sportart des Hip-Hop lernen. Es gibt aber auch richtige Subkulturen beim Hip-Hop. Das Wort „Subkultur“ bedeutet, dass sich Mitglieder dieser Kultur von anderen Menschen abgrenzen. Dadurch haben sie oft auch einen anderen Kleidungsstil. Typisch für Hip-Hop sind weit geschnittene Klamotten und bestimmte Marken.

Langsam macht Tanzlehrer Pedram die Schritte vor und achtet darauf, dass alle Kinder mitkommen. Schrittweise gehen sie den Ablauf immer wieder durch. Dann probieren sie alles mit dem dazugehörigen Song aus. Denn ohne die Musik wäre die Sportart nur halb so spannend.

Politik spielt eine Rolle

Bekannte Hip-Hop-Sänger sind Drake und Eminem. Am Anfang des Hip-Hop ging es in erster Linie darum, seine Meinung auszudrücken. Die Musiker machten vor allem auf Politisches aufmerksam. Heute gibt es verschiedene Themen, über die in Hip-Hop-Songs gesungen wird. Und es gibt viel mehr Möglichkeiten, seine Songs digital aufzunehmen oder zu bearbeiten.


„Noch ein letzter Durchgang!“, ruft Pedram. Heute hat die Gruppe einen großen Teil der Choreografie geschafft. Beim letzten Mal geben alle noch mal Vollgas. Dann nehmen sie ihre Sachen und klatschen beim Tanzlehrer einmal ab.

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