Mein Lotta-Leben

Neues Abenteuer: Ein Drehtag am Set von „Mein Lotta-Leben 2“

Lesedauer: 4 Minuten
Am Filmset von „Mein Lotta-Leben 2“. Die Kinderschaupieler und Schauspielerinnen gemeinsam mit Regisseurin Martina und Kamerafrau Monika Plura. Hauptdarstellerin Meggy Hussong (Mitte, hinten) spielt Lotta.

Am Filmset von „Mein Lotta-Leben 2“. Die Kinderschaupieler und Schauspielerinnen gemeinsam mit Regisseurin Martina und Kamerafrau Monika Plura. Hauptdarstellerin Meggy Hussong (Mitte, hinten) spielt Lotta.

Foto: TOM TRAMBOW / Wild Bunch Germany

Wir durften einen Tag am Filmset zu „Mein Lotta-Leben 2“ dabei sein. Kinderreporterin Paula konnte Hauptdarstellerin Meggy Hussong interviewen.

Auf einem Kölner Schulhof herrscht buntes treiben. Dabei sind doch Sommerferien! Doch hier wird gerade der zweite Teil des Kinderfilms „Mein Lotta-Leben“ gedreht. Während der Aufnahme müssen alle mucksmäuschenstill sein. Niemand darf sich bewegen, während die Kinder vor der Kamera stehen. Zu sehen ist ein knatsch-roter Bus. Viele Kinder stehen davor. Im Film wird das hinterher die Verabschiedung der Kinder und Eltern, bevor es zur Klassenfahrt auf die Insel Amrum geht.

Dann strömen die Kinder zum Pausenplatz, es gibt Mittagessen. Hauptdarstellerin Meggy Hussong spielt Lotta. „Seit ich sechs Jahre alt bin, schauspielere ich“, erzählt Meggy der Kinderreporterin Paula. Heute ist sie 14. Die Rolle hatte sie damals über ihre Musicalschule bekommen. „Da gibt es immer wieder Aufrufe für Filme“, erklärt sie.

Remi verliebt sich in Lotta

Jetzt gerade sind Sommerferien. Doch wenn Meggy Unterricht verpasst, muss sie den nachholen. „Ich habe dann sonntags immer Nachhilfe“, erklärt sie. Ob sie große Ähnlichkeit mit Lotta habe, fragt Paula. „Im ersten Teil schon sehr. Ich habe mich aber seit dem ersten Teil weiterentwickelt. Trotzdem spiele ich Lotta sehr gerne!“

Auf den Dreh hat sie sich gefreut. „Das Gefühl am Set ist einfach toll“, sagt sie lachend. Worum es im zweiten Teil geht, will Paula wissen. „Es geht um eine Klassenfahrt. Und den neuen Mitschüler Remi. Der hat sich ein bisschen in Lotta verliebt.“ Zu viel möchte Meggy aber nicht verraten.

Auch wenn es mittlerweile schon ganz viele Lotta-Bücher gibt: „Der Film hat eine neue Geschichte“, erklärt Filmproduzent Philipp Budweg. „Schon im ersten Film haben wir ungefähr fünf Bücher verarbeitet, auch jetzt vermischen wir ein paar Geschichten.“

Auch ein neues Buch von „Mein Lotta-Leben“ soll es geben

Die Klassenfahrt nach Amrum ist sogar neu. Für die Autorin der Bücher, Alice Pantermüller, sei das aber kein Problem. „Die Autorin hat bei den Dialogen geholfen. Niemand kennt die Besonderheiten der Rollen so gut wie sie“, betont Philipp Budweg. Es soll auch ein Buch zum Film geben. „Das wird dann die Buch-Reihe ergänzen.“

Was auch spannend ist: Die Szenen werden nicht chronologisch gedreht. Das bedeutet, manchmal werden Situationen schon am Anfang gedreht und tauchen dann im Film erst in der Mitte oder sogar am Ende auf. Das passiert so, wie die Abläufe am Film am besten zusammenpassen. Die Kinderschauspieler kommen aus ganz Deutschland. An vielen Orten gab es Castings. Wenn jetzt in Köln gedreht wird, wohnen manche Kinder im Hotel. Da ist immer ein Elternteil mit dabei. Am Set gibt es Betreuer, die darauf aufpassen, dass die Kinder neben den Drehzeiten auch genügend Pausen haben, erklärt der Produzent.

Nach einer langen Mittagspause geht es weiter. Wichtig für den Film sind Monika und Martina Plura. Das

Besondere an ihnen: Sie sind Zwillingsschwestern. Martina führt Regie und Monika ist Kamerafrau. „Mein Lotta-Leben“ ist nicht ihr erster gemeinsamer Film. Durch Corona wurde der Dreh um ein Jahr verschoben. Dadurch musste einiges umgeplant werden. Dafür macht Martina sich vorher viele Notizen und manchmal schauspielert sie selbst für die Fotos. Dann weiß später jeder, wo die Schauspieler stehen sollen.

Viel Spaß am Filmset

Ist es besonders, mit Kindern zu arbeiten? „Wir müssen alles etwas schneller machen, damit die Kinder nicht zu viel arbeiten“, erklärt Martina. „Außerdem ist es teilweise sehr laut“, meint ihre Schwester Monika lachend. Aber die Arbeit mit den Kindern mache auch besonders viel Spaß.

Für „Mein Lotta-Leben 2“ sind insgesamt 30 Drehtage angesetzt. Am Ende wird der Film eine normale Spielfilmlänge haben. Das sind meistens um die 90 Minuten. Dafür sind 30 Tage nicht viel. Das liegt daran, dass in dem Film fast nur Kinder mitspielen. Kinder dürfen nicht so viel arbeiten wie Erwachsene.

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