Hilfsprojekt

Kinderbuchautorin Kirsten Boie feiert ihren 70. Geburtstag

Kirsten Boie betreut das Projekt in Swasiland persönlich vor Ort. Foto: k. Boiemöwenweg Stiftung 

Kirsten Boie betreut das Projekt in Swasiland persönlich vor Ort. Foto: k. Boiemöwenweg Stiftung 

Kirsten Boie hat in ihrem Leben nicht nur viele Kinderbücher geschrieben. Sie hilft auch Waisenkindern in dem afrikanischen Land Swasiland.

Die Kinderbuchautorin Kirsten Boie feiert heute einen runden Geburtstag. Sie wird 70 Jahre alt. Kirsten Boie hat nicht nur ganz viele erfolgreiche Kinderbücher geschrieben, zum Beispiel „Wir Kinder aus dem Möwenweg“, „Der kleine Ritter Trenk“ oder „Ein Sommer in Sommerby“. Sie setzt sich auch sehr für die Leseförderung ein.

Kirsten Boies Herz schlägt außerdem ganz besonders für Kinder in dem afrikanischen Land Swasiland. Dort unterstützt sie das Projekt Litsemba. Swasiland ist ein sehr armes Land, in dem sich viele Menschen mit dem HIV-Virus angesteckt haben. Dadurch können sie die Krankheit Aids bekommen. Viele sterben daran. Beinahe die Hälfte der 16-jährigen Kinder im Land haben ihre Eltern verloren und sind Waisen.

Das Projekt kümmert sich um Waisenkinder

Das Projekt Litsemba (übersetzt: Hoffnung) kümmert sich um diese Waisenkinder. In etwa 100 Häusern bekommen knapp 4000 Kinder ein warmes Essen und werden betreut. Es geht aber auch um ihre Bildung. Das Geld kommt unter anderem von Kirsten Boies Möwenweg-Stiftung.

Die Autorin hatte jetzt viel Kontakt mit den Mitarbeitern von Litsemba. Es ging um die Frage, was die Corona-Krise für die Arbeit in Swasiland bedeutet. In dem armen Staat haben die meisten Menschen keine Seife zum Händewaschen. Es gibt keine Intensivstationen in Krankenhäusern. Und das medizinische Personal hat auch keine Schutzkleidung oder Atemmasken.

Händewaschen gegen das Ausbreiten von Corona

Deswegen haben die Mitarbeiter beschlossen, dass die Kinderbetreuungshäuser jetzt nur geöffnet werden, um den Kindern ihr Essen auszuteilen. Sie müssen dafür eigene Teller und Besteck mitbringen. „Wir haben reichlich Nachschub an Seife verteilt, nun können wir nur hoffen, dass es regelmäßig regnet, damit in den Tanks auch Wasser zur Verfügung steht für das Händewaschen“, sagt Kirsten Boie.

Gerade jetzt freut sich die Stiftung über Spenden: moewenweg-stiftung.de

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben