Freizeit

Hundertausende Spiele-Fans sind bei der Gamescom in Köln

Verkleidungen jeder Art sind bei der Spielemesse Gamescom bei den Besuchern angesagt.

Verkleidungen jeder Art sind bei der Spielemesse Gamescom bei den Besuchern angesagt.

Foto: Lars Heidrich

Momentan läuft die größte Computer- und Videospielmesse der Welt. Viele Besucher möchten die neuesten Spiele, wie Marvel’s Spider-Man, testen.

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Super Mario sitzt in einem kleinen roten Auto und rast eine Straße entlang. Auf einmal taucht Luigi mit der grünen Mütze von rechts auf und setzt zum Überholen an. Vielleicht habt ihr genauso eine Szene in einer animierten Welt schon einmal erlebt – und zwar beim Steuern des bekannten Videospiels Super Mario. Die meisten Menschen spielen solche Computerspiele am liebsten bei sich zu Hause. Doch es gibt auch Spiele-Fans, die zusammen mit vielen anderen in riesigen Hallen vor den Bildschirmen sitzen.

Genau das passiert gerade in der Stadt Köln. Dort läuft nämlich die größte Computer- und Videospielmesse der Welt, die Gamescom. Ungefähr 350 000 Tausend Besucher werden dort bis Sonntag erwartet. Gemessen an der Menschen-Anzahl spaziert also eine sehr große Stadt durch die riesigen Messe-Hallen.

Elfen und Ritter

Eine Besonderheit ist: Viele Besucher ziehen zu der Gamescom nicht ihre normale Kleidung an. Sie gehen als so genannte Cosplayer und verkleiden sich wie ihre liebsten Computerspiel-Figuren. Seien es Elfen mit langen spitzen Ohren oder Ritter in kompletter Rüstung.

Für den Besuch bei der Gamescom müssen die Spiele-Fans allerdings sehr viel Zeit einplanen. Vor den beliebten Spielen, die es zum größten Teil auch noch gar nicht zu kaufen gibt, bilden sich nämlich immer sehr lange Schlangen. Oft dauert das Warten sogar mehrere Stunden.

In diesem Jahr ist beispielsweise das neue Spiderman-Spiel sehr beliebt. Dort warten schon morgens viele Menschen, um den Superhelden an einer PlayStation steuern zu können. Immer beliebter wird auch das Spielen mit Virtual-Reality-Brillen. Setzt ein Spieler diese großen Brillen auf, taucht er komplett in die animierte Welt ein. Er hat das Spiel genau vor seinen Augen und bestimmt mit verschiedenen Bewegungen, wo es lang geht.

Es geht auch um Bewegung

Um die langen Wartezeiten bei der Gamescom zu umgehen, gibt es einen Trick. Es können auch Spiele ausprobiert, die noch nicht ganz fertiggestellt sind. Dort halten sich nicht viele Menschen auf und es macht trotzdem viel Spaß. Oft sind auch die Entwickler des Spiels in der Nähe. Denen können die Besucher dann auch erzählen, was sie an dem Spiel gut oder schlecht fanden.

Bei der größten Videospiel-Messe der Welt geht es aber nicht nur um das bloße Sitzen vor einem Bildschirm. In dem Bereich mit dem Titel „Family & Friends“ (Familie und Freunde) ist beispielsweise ein großer Hindernisparcours. Außerdem kann man dort Spiele testen, bei dem der ganze Körper eingesetzt werden muss, um das nächste Level zu erreichen.

>> DIE GAMESCOM

Für Donnerstag gibt es bei der Gamescom noch Karten an der Tageskasse. Kinder im Alter zwischen 7 und 11 Jahren zahlen 7 Euro Eintritt. Freitag und Samstag sind schon komplett ausverkauft.

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