Forschung

Spannende Projekte im „Forschergeist“-Wettbewerb für Kitas

Schon Kindergartenkinder finden Experimente spannend.   

Foto: Christoph Wehrer / Haus der kleinen Forscher

Schon Kindergartenkinder finden Experimente spannend.   Foto: Christoph Wehrer / Haus der kleinen Forscher

In vielen Kindergärten gehen Drei- bis Sechsjährige auf wissenschaftliche Entdeckungsreisen. Jetzt ist der „Forschergeist“-Wettbewerb gestartet.

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Können Fledermäuse in der Nacht sehen? Unter welchen Bedingungen rollt eine Kugel am schnellsten? Wie sieht ein Computer von innen aus? Solche Fragen können auch schon Kindergartenkinder stellen. Beim Wettbewerb „Forschergeist 2018“ werden Kitas gesucht, in denen sich die Erzieherinnen und Erzieher ein spannendes Projekt überlegt haben, um mit den Kindern auf Entdeckungsreise zu gehen.

Ausprobieren und entdecken

In der Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik kann man viel erforschen. Das findet auch Joachim Stamp. Er ist der Familienminister unseres Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und Botschafter des Wettbewerbs. Joachim Stamp sagt: „Kinder haben von Natur aus großen Wissensdurst. Sie sind Forscher, Beobachter, Zuhörer, Nachahmer und Denker, die sich kreativ mit ihrer Umwelt beschäftigen. Sie möchten experimentieren, ausprobieren und Neues entdecken. Dieser Forschergeist muss gestärkt werden.“

Den „Forschergeist“-Wettbewerb gibt es, um Erzieherinnen und Erzieher zu belohnen, die wissenschaftliche Themen nicht zu schwierig finden, um sie kleinen Kindern beizubringen. Sie sind dadurch ein Vorbild für andere Kitas. Und sie zeigen, dass gemeinsames Forschen großen Spaß macht.

Ob das Projekt Tage, Wochen oder Monate gedauert hat, ist dabei nicht entscheidend. Wichtig ist, dass es gemeinsam mit den Kindern geplant und umgesetzt wurde.

Die Welt ist heute überall voller Technik

Joachim Stamp sagt, die Welt sei heute überall voller Technik. Ohne naturwissenschaftliche und technische Kenntnisse könne man sie nur schwer verstehen. Für ihn ist es deshalb sehr wichtig, dass schon kleine Kinder gute Bildungsangebote in diesem Bereich bekommen. „Auf die ersten Jahre kommt es an!“, sagt der Familienminister. Und er ergänzt: „Die MINT-Bereiche gehören für mich genauso zu guter Bildung wie Sprache, Bewegung, Gesundheit und Ernährung und Medien.“ MINT ist die Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Beim Wettbewerb gibt es 16 Landessieger, die jeweils 2000 Euro gewinnen. Im Juni werden zusätzlich fünf Bundessieger bekanntgegeben. Sie bekommen noch einmal jeweils 3000 Euro.

Der „Forschergeist 2018“ ist ein Online-Wettbewerb. Noch bis zum 31. Januar 2018 können Kitas sich im Internet bewerben:
www.forschergeist-wettbewerb.de

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