Musik-Wettbewerb

Das machen die „Voice Kids“ Siegerinnen heute

Die damals zwölfjährige Schweizerin Michèle siegte im Finale der ersten Staffel von „The Voice Kids“ im Jahr 2013.

Die damals zwölfjährige Schweizerin Michèle siegte im Finale der ersten Staffel von „The Voice Kids“ im Jahr 2013.

Foto: Andre Kowalski

Die neue Staffel von „The Voice Kids“ auf Sat.1 ist gestartet. Michèle Bircher, die erste Siegerin, hat nie aufgehört zu singen.

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Am Sonntagabend war es wieder so weit: Die siebte Staffel von „The Voice Kids“ ist mit den Blind Auditions gestartet. Die Musiksendung läuft schon seit mehreren Jahren im Fernsehen. Mittlerweile haben dort viele Kinder mitgemacht. Aber wie ging ihr Leben danach weiter?

Die meisten Kinder gehen einfach weiter zur Schule, wie etwa Anisa. Sie gewann die Sendung vor einem Jahr. Heute ist sie elf Jahre alt und geht in die fünfte Klasse. Als Hobby macht sie weiter Musik. Nach der Schule will sie Musik studieren.

Zwei frühere Kandidaten von „The Voice Kids“ wurden zu Stars: Mike Singer und Lukas Rieger. Die beiden sind heute 19 Jahre alt und haben sehr viele Fans. Bald bringen sie neue Alben heraus. Lukas war vor fünf Jahren Kandidat, Mike vor sechs Jahren. Beide sind noch vor dem Finale ausgeschieden. Also: Man muss keine Show gewinnen, um berühmt zu werden.

Michèle trug ein Zahnspange

Vor sechs Jahren stand Michèle Bircher mit einem Mikrofon auf der großen Bühne und sang ein Lied der US-Sängerin Beyoncé. Sie begeisterte das Publikum und die Jury und wurde die erste Siegerin der Show.

Damals war Michèle zwölf Jahre alt, trug eine Zahnspange und einen Pferdeschwanz. Heute ist sie erwachsen. Zusammen mit ihren Eltern und ihrer Schwester wohnt die 18-Jährige in einem kleinen Dorf in unserem Nachbarland Schweiz. Die Zahnspange und den Pferdeschwanz hat Michèle heute nicht mehr, aber immer noch ihre tolle Stimme.

Sie machte eine Ausbildung zur Friseurin

„Musik ist das Wichtigste in meinem Leben. Immer, wenn ich Zeit habe, mache ich Musik“, sagt sie. Das klappt aber nicht immer. Manchmal kommt Michèle spät abends von der Arbeit und darf zu Hause nicht mehr laut singen, weil ihre Schwester (14) schon schläft.

Auch Michèle ging nach ihrem Sieg bei „The Voice Kids“ erst mal wieder normal zur Schule. Die Mitschüler waren nett zu ihr und gratulierten.

Sie schaffte ihren Schulabschluss und macht nun eine Ausbildung zur Friseurin. „Die Konkurrenz ist einfach sehr groß im Musikgeschäft. Es gibt viele, die gut singen können. Darum ist es sicherer, einen Abschluss zu haben“, sagt sie. Unter der Woche arbeitet Michèle in der Stadt Basel in einem Friseursalon. An den Wochenenden hat sie oft Auftritte auf Galas oder anderen Veranstaltungen. Jeden Mittwoch geht sie ins Tonstudio. Dort schreibt sie ihre eigenen Lieder.

Hat sie einen Tipp für Kinder, die gerne singen? Klar! „Singt immer mit Freude und versucht, vor anderen Leuten aufzutreten, wenn es irgendwie geht“, sagt sie. Denn so werde man immer sicherer.

>>>>>Die Blind Auditions haben begonnen

Zehn Kinder zwischen 10 und 15 Jahren starteten am Sonntagsabend mit der Blind Audition 1. Blind Audition heißt, die Jury sieht nicht, wer da singt.

Aus unserem Bundesland NRW war Justin (13) aus Düsseldorf mit dabei.

In der Jury sitzt auch in diesem Jahr wieder Sänger Mark Forster. Er rät Kindern, die bei der Sendung mitmachen: „Dran bleiben, Musik machen und die Show als gute Zeit nutzen.“

Am nächsten Sonntag, 24. Februar, geht es auf Sat.1 um 20.15 Uhr weiter mit der nächsten Runde der Blind Auditions.

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