Bilderbücher

Das Bilderbuchmuseum in Troisdorf feiert Geburtstag

| Lesedauer: 2 Minuten
Im Bilderbuchmuseum gibt es viele neue und alte Bilderbücher zu entdecken

Im Bilderbuchmuseum gibt es viele neue und alte Bilderbücher zu entdecken

Foto: Alexandra Prokofev

Das Bilderbuchmuseum in Troisdorf wird 40 Jahre alt. Dort gibt es einiges zu entdecken!

Vor 40 Jahren öffnete das bisher einzige Museum für Bilderbücher in Europa, und zwar in der Stadt Troisdorf. Alles begann mit Bilderbuch-Kunst, die eine Stiftung gesammelt und ausgestellt hatte. Mit den Jahren wurden es immer mehr Illustrationen und Bücher, sodass inzwischen rund 20.000 verschiedene Bilderbuch-Artikel zusammengekommen sind! Das lockt viele Gäste an – und zwar nicht nur Kinder. „Viele unserer Gäste sind Erwachsene oder sogar Senioren. Die Bilderbücher, die wir aus unserer Kindheit kennen, prägen uns ein Leben lang. Deshalb ist es auch für Erwachsene oft spannend, ein Bilderbuch noch mal zu lesen“, sagt Museumspädagogin Jennifer Walther-Hammel.

Ein bekannter Löwe feiert Geburtstag

Aber nicht nur das Museum feiert Jubiläum: Auch der Löwe aus einer bekannten Bilderbuch-Reihe von Martin Baltscheit hat Geburtstag! Er wird 20 Jahre alt. Im Museum sind einige Bücher mit ihm ausgestellt, zum Beispiel das neueste über den Löwen, der nicht malen konnte. Außerdem kann man dem Geburtstagstier eine Karte schreiben und es portraitieren.

Auf die Frage, warum der Löwe und andere alte Bilderbücher nach so vielen Jahren immer noch beliebt sind, hat die Expertin eine Antwort: „Es gibt Bilderbücher, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, wie zum Beispiel auch die Bücher von Janosch. Darin kommen Themen wie Freundschaft und Zusammenhalt vor, aber auch philosophische Fragen wie ,Was macht mich glücklich?’. Das sind Dinge, die nie alt werden.“

Es gibt aber auch viele neue Geschichten. „Heutzutage gibt es mehr Bücher, die Themen wie Diversität, Toleranz, soziale Gerechtigkeit oder Klimaschutz behandeln. Denn das sind Themen, die viele Kinder jetzt mehr beschäftigen als früher“, sagt die Expertin.

Geheimnisvolle Räume

Ein besonderer Höhepunkt im Museum ist die Rotkäppchen-Ausstellung. Rund um das Märchen gibt es so einige Geschichten, auch welche, in denen Rotkäppchen zur bösen Banditin wird. Im Rotkäppchen-Raum können Kinder auch in ein Häuschen krabbeln oder auf einen Jäger-Hochsitz steigen.

Neben der großen Bilderbuchsammlung gibt es einen geheimen Raum – speziell für Spukgeschichten, mit einem Giftschrank, Spinnweben an den Wänden und einem kleinen Versteck, in dem man in Ruhe seine Lieblingsbilderbücher durchblättern kann.

Hier erfährst du mehr über das Bilderbuchmuseum.

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