Umwelt

Was wir gegen den Müll im Meer tun können

Von links: Tesaa Langer (8), Jan Hünemann (8) und Emilia Weiß (8) mit einem Müllfisch. Sie Staunen, was ein Fisch im Meer so alles schluckt.

Von links: Tesaa Langer (8), Jan Hünemann (8) und Emilia Weiß (8) mit einem Müllfisch. Sie Staunen, was ein Fisch im Meer so alles schluckt.

Foto: Lars Heidrich

Moers.   Grundschüler aus Moers berichten von ihrer Projektwoche zum Thema Umweltschutz.

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Im Rahmen unserer Projektwoche Umwelt hat sich unsere Klasse 3b mit dem Thema Müll in den Meeren beschäftigt. Unsere Lehrerin Frau Fleck-Hell ist in den Sommerferien immer wieder aufmerksam auf dieses Thema geworden, so dass die Entscheidung auf dieses aktuelle Thema fiel.


Beim Sammeln von ersten Begriffen und Eindrücken zu dem Thema wurde uns ganz schnell klar, dass es viel zu erfahren gibt und die Lage sehr ernst ist. Geschätzt landen bis zu 13 Millionen Tonnen Plastikmüll jährlich in unseren Weltmeeren. Ole: „Ich finde es sehr schlimm, ich habe herausgefunden, dass in zehn Jahren das Meer nur noch aus Müll besteht.“ Viele Kinder waren sehr traurig, beunruhigt und betroffen über Berichte und Fotos. Wir wollten mehr erfahren.

Einen Sauger bauen

So konnten wir zu verschiedenen Themen, wie zum Beispiel Tiere im Meer, Geisternetze, Müll an den Stränden, Mikroplastik und so weiter Material sammeln. Wir informierten uns sehr genau in der Bücherei, in Zeitungsberichten, im Internet und in Filmen. Am Tag der offenen Tür stellten wir dann unsere Ergebnisse vor. Wir haben Skulpturen aus Draht und Gips vorgestellt, die wir im Kunstunterricht gebaut haben. Sie zeigen, was die Tiere alles fressen im Meer. Was können wir tun? Beim Einkaufen darauf achten, dass kein Mikroplastik in den Kosmetiksachen ist. Müll nicht an den Stränden und Ufern lassen. Jan: „Andere darauf hinweisen, ihren Müll mitzunehmen, weniger Plastik zu benutzen, Müllsammelaktionen an Ufern, Sachen öfters zu benutzen.“


Paul: „Ich wusste nicht, dass es auf der Welt so schlimm ist, ich weiß auch jetzt, was ich tun kann, um zu helfen. Simon schlug vor, einen Einsaugbehälter zu bauen und das überall.“ Wir hatten eine tolle Projektwoche und haben viel gelernt.
Kinderreporter Carlotta, Jan, Lena, Emilia, Loreen und Tessa aus der 3b der Gesamtschule Hülsdonk

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