Ausstellung

Paula entdeckte Spannendes im „Odysseum“ in Köln

Paula erlebt auf dem Fahrrad, wie Strom produziert wird.

Foto: privat

Paula erlebt auf dem Fahrrad, wie Strom produziert wird.

Köln.   Kinderreporterin Paula Baumgarten hat sich die neuen Ausstellungsbereiche im Abenteuermuseum „Odysseum“ in Köln angesehen.

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Das Odysseum in Köln ist ein Abenteuermuseum, in dem Kinder viel ausprobieren können. Kinderreporterin Paula Baumgarten (8) hat sich die neuen Ausstellungsobjekte angesehen:

„Es gibt verschiedene Räume, zum Beispiel eine ,Themenwelt Leben’, eine ,Themenwelt Erde’, die ,Wunderkammer’ und das ,Museum mit der Maus’. Seit ein paar Wochen gibt es neue Sachen, die in den ersten beiden Räumen verteilt sind. Zum Beispiel einen Klettergarten mit Lianen, was zum Strom und so.

Am Anfang waren wir in dem Raum mit der Themenwelt Leben. Da war der neue Kletterberg mit Lianen und da drunter war ein T-Rex. Der war grün und hat sich bewegt. Er sah ein bisschen echt aus. Und da war noch so ein kleiner Bereich, da war Sand drin und man konnte ein Skelett und Fossilien ausgraben. Das hat Spaß gemacht.

Zu zweit auf einer Wippe wippen

Dann war da noch so ein Raum der heißt Ames-Room. Der ist auch neu. Da konnte einer durch ein Loch gucken und der andere ist in den Raum gegangen. Da war es auf einer Seite tief und auf der anderen Seite hoch. Je tiefer man ging, umso kleiner wurde man. Je höher man ging, desto größer wurde man.

Man konnte auch Dinge tasten und raten, was es war. Oder man konnte zu zweit auf einer Wippe stehen und wippen. Als man dann wieder auf dem Boden stand, sollte man springen, aber das ging nicht, es war als wenn man auf dem Boden festgehalten wurde.

Ein paar neue Dinge waren eher für ältere Kinder, zum Beispiel eine Sache wo der ,Satz des Pythagoras’ erklärt wurde, oder wie man einen Kreis berechnet. Das habe ich nicht verstanden.

Wie eine Sicherung wirkt

In dem zweiten Raum konnte man sich zum Beispiel auf ein Fahrrad setzen. Das ist auch neu. Da konnte man strampeln. Dann war vor einem so eine Röhre, und wenn die Röhre ganz grün war, konnte man auf einen Knopf drücken und eine Lampe ging an.

Es gab da auch noch eine neue Sache, da konnte man viele verschiedene Geräte anmachen, zum Beispiel einen Handmixer, einen Wasserkocher, eine Kaffeemaschine und Herdplatten. Einmal konnte man das mit Sicherung machen, und einmal ohne. Wenn das Licht rot wurde, musste man ganz schnell die Sicherung anmachen, dann konnte man weitere Geräte anmachen. Wenn zu viele Geräte an waren, flog die Sicherung raus und alles ging aus. Das fand ich cool.

In dem selben Raum war ein Flugzeug, davor war ein Bildschirm und man konnte mit dem Flugzeug über Köln fliegen. Das war lustig.

Show mit einem verrückten Wissenschaftler

Dann war da noch ein Sessel, und da drum war ein kleiner Ring, und um den Ring war noch ein großer Ring. Und der kleine Ring mit dem Sessel drin hat sich immer durch den großen Ring hin und her gedreht. Ich fand das so ein bisschen zu schnell, aber meine große Schwester fand es toll.

Ich fand auch die Show mit dem verrückten Wissenschaftler Nikola Tesla lustig und interessant. Das war natürlich nicht der echte Nicola Tesla, der hat nur so getan. Der echte Nicola Tesla lebt leider nicht mehr. Er hat zum Beispiel erklärt, was man bei Gewitter machen soll oder wie das mit dem Atom und den Protonen und Elektronen funktioniert. Dazu durfte ich auch auf die Bühne (ich war das gutgelaunte Proton). Dann hat er noch mit anderen Kindern, die sich gemeldet haben, Geräte benutzt und Sachen zu Ladung und zum Strom erklärt. Einmal hat er für seine Glühbirne die ,Lämpi’ heißt, ein Lied angemacht, aber das war nicht so laut, weil was fehlte. Dann mussten sich die Kinder, die sich gemeldet hatten, in einer Reihe aufstellen und an die Hände fassen. Dann wurde das Lied lauter. Sie konnten sich auch an die Ohren fassen, aber mit den Haaren hat es nicht funktioniert.

Zähneputzen in einem riesigen Mund

Die Wunderkammer fand ich auch toll. Da waren richtig coole Sachen. Man konnte sich in ein Miniauto setzen und anschnallen, aber leider nicht fahren. Dahinter waren noch andere Autos an der Wand angebracht, aber da durfte man sich nicht rein setzen. Das stand auf einem Schild an der Wand.

Und dann habe ich so einen riesigen Mund gesehen, wo man mit einer Bürste die Zähne bürsten konnte. Das fand ich richtig toll.

Außerdem gab es noch ein riesiges Kaleidoskop, da konnte man sich rein stellen und hat sich selbst ganz oft gesehen.

Klettern unter der Decke

In dem ,Museum mit der Maus’ fand ich toll, dass man unter der Decke klettern konnte, und selbst Trickfilme mit Shawn dem Schaf oder der Maus machen konnte. Die konnten die Eltern sich sogar an ihre E-Mail-Adresse schicken, und zu Hause nochmal ansehen oder Freunden zeigen. Außerdem gab es ganz viele Dinge, die wie bei der Sendung mit der Maus erklärt wurden, und die man ausprobieren konnte, zum Beispiel konnte man durch ein Mikroskop gucken und musste dann raten, was das für Staub war, den man da sehen konnte.

Man kann so viele Sachen ausprobieren, das kann ich gar nicht alles erzählen. Nach über vier Stunden sind wir wieder nach Hause gefahren. Es war echt toll, ich würde gerne noch mal wieder ins Odysseum fahren. Ich würde das auch anderen Kindern empfehlen.“

Kinderreporterin Paula Baumgarten (8)

>> INFO: DAS ODYSSEUM IN KÖLN

Das Abenteuermuseum Odysseum in Köln bietet die Themenwelten Leben und Erde. Es gibt 150 Erlebnisstationen. Außerdem: das Museum mit der Maus und die Sonderausstellung „Wunderkammer“. Infos: www.odysseum.de

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