Kinderreporter

Milan verbrachte einen Tag als Tierpfleger im Zoo

Milan füttert ein Erdferkel.

Foto: Fabian Strauch

Milan füttert ein Erdferkel. Foto: Fabian Strauch

Der 10-Jährige hatte bei einer Verlosung der Kinderredaktion gewonnen. Er fuhr in den Burgers’ Zoo in der Stadt Arnheim in den Niederlanden.

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Mein Tag als Tierpfleger war toll. Der Burgers’ Zoo ist einer der schönsten Zoos, die ich kenne. Zuerst konnte ich die Erdferkel füttern, das hat sehr großen Spaß gemacht! Es waren fünf, die in zwei Gehege aufgeteilt waren.


Alle Erdferkel bekamen Hundefutter, Mehlwürmer, Tomaten, Äpfel und sonstiges. Sie schlafen eigentlich überwiegend am Tag, deshalb mussten wir sie erst wecken. Das Jungtier ist eigentlich fast genau so groß wie die Mutter. Vorne haben sie vier Krallen, hinten fünf und sie haben sehr lange Ohren. Dann essen sie ungefähr 15 Minuten, bis sie fertig sind. Erdferkel werden um die 25 Jahre alt.

Kampf um das Fleisch

Danach ging es mit einem weiteren Tierpfleger zu den Geparden, wo ich dann kleine und große Fleischbrocken in ein großes Gehege werfen konnte. Sie haben alle um die Fleischbrocken gekämpft und jeder hat einen bekommen. Dann gab es noch zwei weitere Gehege, eins davon mit einem sehr großen Geparden. Da konnte ich auch noch mal große Fleischbrocken reinwerfen. Das war auch alles spitze!


Wir gingen wieder zurück und dann haben wir eine Safari-Tour gemacht. Wir haben uns alle in einen Jeep gesetzt, dann sind wir losgefahren, in ein großes Gehege mit vielen Giraffen und Zebras, ein paar Gnus und noch Nashörner, wobei wir an die Nashörner nicht so nah heran gefahren sind, verständlich. Als eine Giraffe neben uns stand, fütterte ich sie. Sie hat ein bisschen gegessen, aber nicht allzu viel. Die Zunge hat mich ein bisschen weggedrückt. Sie fühlt sich sehr rau an, man kann es schlecht beschreiben, ein bisschen wie ein Stein.

Restaurant für Fische

Ein Nashorn hatte ein noch ganz kleines Nashorn bei sich. Wenn das Kind weggerannt ist, ist die Mutter immer hinterhergerannt. Dann sind wir über den holprigen Weg wieder zurückgefahren, wo wir dann ausgestiegen sind.


Im Bereich „Ozean“ haben wird uns erstmal die Aquarien angeguckt haben. Die Meerestiere des Burgers’ Zoo stammen aus dem Pazifik. Es gab Clownfische, Rochen, Haie, Korallen und vieles mehr. Dann sind wir hinter die Kulissen gegangen. Da gab es zum Beispiel ein Restaurant für Fische, wo dann das Essen für die Fische zubereitet wird. Es gibt zum Beispiel Fleisch, Schalenfrüchte, Gemüse und vieles mehr. Das Wasser wird auch gereinigt, dazu braucht man spezielle Maschinen. Aufzuchtbecken gibt es auch, in einem war zum Beispiel ein Mini-Hai.


Zwei Stunden hatten wir dann noch für uns alleine. Wir waren auf einem Spielplatz und in dem Themenbereich „Mangrove“. In ihm waren die Seekühe im Wasser untergebracht und überall flogen Schmetterlinge umher, große und kleine. Außerdem waren in Schaukästen Kokons von Schmetterlingen, aus denen manche schlüpften. Viel zu schnell war der spitzenmäßige Tag rum. Kinderreporter Milan Bialy (10) aus Essen

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