Kinderreporter

Die Kohle als Klassenprojekt

Auf der Fensterbank der Klasse 3 steht diese alte Grubenlampe. Außerdem liegt dort ein ganz dickes Stück Kohle.Fotos:Martens

Auf der Fensterbank der Klasse 3 steht diese alte Grubenlampe. Außerdem liegt dort ein ganz dickes Stück Kohle.Fotos:Martens

Essen.   Die Klasse 3 der Münsterschule in Essen hat viel über Kohle gelernt. Ihr Klassenzimmer erinnert an ein kleines Bergbau-Museum.

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Die Klasse 3 der Münsterschule in der Stadt Essen hat sich mit dem Thema „Steinkohle“ beschäftigt. Hier ist ihr Bericht:


„Im Sommer haben wir eine tolle Steinkohle-Ausstellung auf der Zeche Zollverein in Essen besucht. Seitdem ist die Kohle unser Lieblingsthema. Unsere Lehrerin hat uns erzählt, wie die Kohle vor 350 Millionen Jahren entstanden ist.

Schwarze Steine im Loch

Wisst ihr, wer die Kohle zuerst entdeckt hat? Das war ein Schweinehirt! Er machte im Muttental bei Witten in einem Loch im Boden ein Holzfeuer, das lange hielt und nicht ausging. Am nächsten Tag, als er wieder zu der Stelle kam, glühte es immer noch. Der Grund waren schwarze Steine in dem Loch. Das war Steinkohle. Sie brennt besser und länger als Holz. Wir haben in der Ausstellung auch erfahren, wie die Kohle aus der Erde geholt wird.


Dann haben wir in unserem Klassenraum selbst eine Ausstellung aufgebaut. Dort hängen ganz viele Bilder von Zechen, Bergleuten und Fördertürmen. Wir haben auch viele Fotos aus Zeitungen aufgehängt. Dabei war auch ein Foto von Bergarbeiterhäusern, wie sie auch in Essen stehen. Dort wohnten Bergleute mit ihren Familien.

Eine echte Grubenlampe

Wir haben auch ein riesiges Kohlenstück, Stücke mit Pflanzenabdrücken und eine echte Grubenlampe dort stehen. Im Kunstunterricht haben wir sogar mit Kohle gezeichnet. Im Musikunterricht singen wir das Steigerlied. Übrigens: Der Bergmannsgruß heißt: Glück auf!“

Die Kinderreporter der Klasse 3, Münsterschule Essen

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