VfL Bochum

Enttäuschter VfL-Trainer Reis: Schenken dem Gegner zwei Tore

Bochums Saulo Decarli beugt sich über Torwart Manuel Riemann.

Bochums Saulo Decarli beugt sich über Torwart Manuel Riemann.

Foto: dpa

Fürth.  Nach dem 1:3 gegen Greuther Fürth ist die Stimmung beim Zweitligisten VfL Bochum schlecht. Die Fans sind sauer. Die Stimmen zum Spiel.

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Im Stadion der SpVgg Greuther Fürth liefen schon Weihnachtslieder. Es dauerte etwas, bis die Spieler des VfL Bochum nach dem 1:3 (0:1) gegen Greuther Fürth in die Interviewzone kamen. Lange hatten sie sich mit den Fans ausgetauscht. Die hatten Redebedarf, nachdem der VfL erneut auswärts keine gute Leistung gezeigt hatte. Die Stimmen zum Spiel:

Trainer Thomas Reis: Das Spiel war kein fußballerischer Leckerbissen. Wir schenken dem Gegner zwei Tore. Dabei hatten wir uns nach der 30. Minute gefangen und waren besser im Spiel. Nach dem 1:1 hatten wir das Gefühl, dass da was geht. Ärgerlich, dass Du keine Punkte mitnimmst. Am Ende hätten wir vielleicht die Situationen einfacher lösen sollen und dreckig einen Punkt mitnehmen.

Riemann: "Es geht nur gemeinsam"

Danny Blum: Wir haben heute mehr Fehler gemacht als der Gegner. Damit haben wir uns das Leben schwer gemacht.

Manuel Riemann: Es war ein ausgeglichenes Spiel und Fürth am Ende nicht die zwei Tore besser. Aber wir haben zu wenig nach vorne gemacht. Dass die Fans sauer sind, verstehe ich. Aber es muss nicht sein, dass wir jetzt nach jeder Niederlage uns gegenseitig angiften. Es geht nur gemeinsam. Wir sind ja auch nicht der FC Bayern München und dominieren jedes Spiel. Das ist die 2. Liga, da geht es um Kampf und Einsatz.

Janelt: "Gleich unser erster Fehler wird bestraft"

Saulo Decarli: Diese Niederlage ist ärgerlich, verdammt ärgerlich. Wir wollten das Spiel gewinnen und dann geht es bitter aus. Am Freitag gegen Hannover müssen wir es besser machen. Unser Spiel war nicht konstant genug. Wir müssen das Spiel analysieren, weiter machen und es besser machen.

Vitaly Janelt: Gleich unser erster Fehler wird bestraft. Da steht es schon 0:1. Wir nutzen auf der anderen Seite die Fehler des Gegners nicht so aus. Wir hatten zu wenig Struktur im Spiel und haben zu viele lange Bälle gespielt. Jetzt bleiben wir unten drin. Jeder weiß, was in dieser Liga möglich ist. Gewinnst du zweimal, kletterst du enorm. Verlierst du zweimal, steckst du tief unten drin. Dass die Fans sauer sind und sagen, dass sie weit fahren und dann eine Niederlage sehen müssen, kann ich verstehen. Letzte Woche haben sie uns noch gefeiert.

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