Kattenbusch

Cooler Jazz im Kaminzimmer

Manfred Lindner, Maximilian Poser, Henning Schwarz van Berk und Bernd Bobbenkamp (v. li.) vom Jazzclub organisieren eine Jazz-Matinee mit Bettina Gruhn vom Hotel Kattenbusch.

Manfred Lindner, Maximilian Poser, Henning Schwarz van Berk und Bernd Bobbenkamp (v. li.) vom Jazzclub organisieren eine Jazz-Matinee mit Bettina Gruhn vom Hotel Kattenbusch.

Foto: Michael Schuh

Lüdenscheid.  Kunst trifft Kulinarisches. Jazzfreunde dürfen sich auf eine besondere Veranstaltung freuen: Ab Januar laden das Hotel Kattenbusch und der Jazzclub jeweils am zweiten Januar des Monats um 11 Uhr zu einer Matinee in das große Kaminzimmer des Hotels ein.

„Schön, dass wir zusammengefunden haben“, freut sich Hotel-Direktorin Bettina Gruhn über die Kooperation mit den Lüdenscheider Jazzern. Denn die Musikfans kennen sich in der Szene bestens aus und kümmern sich allmonatlich um eine ansprechende Band, während das Hotel für die Rahmenbedingungen sorgt. „Das Kaminzimmer besitzt eine Bühne und bietet Platz für gut 50 Gäste“, erläutert Gruhn, „und dort soll es ganz leger zugehen.“ Das bedeutet: Die Besucher nehmen an Stehtischen Platz, essen eine Kleinigkeit und genießen die Musik bei einem Gläschen. „Eintritt wird nicht erhoben“, fährt die Hotel-Direktorin fort, „die Veranstaltungen finanzieren sich allein durch den Verzehr.“

Wenngleich der Jazzclub aus der Vergangenheit bereits Erfahrungen mit Vormittagskonzerten an anderen Orten besitzt, zeigt sich dessen Vorsitzender Henning Schwarz van Berk sichtlich erfreut darüber, dass es nun zu einer Neuauflage kommt. „Wir bedanken uns bei Frau Gruhn, dass sie dieses Thema aufgegriffen hat und für die Ausrichtung sorgt. Wir suchen dafür Combos in kleiner Besetzung“, sagt Schwarz van Berk.

Den Auftakt soll am Sonntag, 13. Januar, das Trio „Jazz-Baguette“ machen, das unter anderem mit Sopran-Saxophon, Gitarre und Banjo französischen Jazz zum Besten gibt. Welche Formation im Februar zu Gast sein wird, steht noch nicht fest – „doch es ist kein Problem, Bands zu finden“, ist sich Jazzclub-Geschäftsführer Bernd Bobbenkamp sicher.

Im Sommer auf den Terrassen

Sollte der Besucherandrang überaus groß sein, stünde das Atrium des Hotels zur Verfügung, das fast 100 Zuhörern Platz bietet. Und im Sommer können ohnehin die Terrassen in die Konzerte einbezogen werden. Sonnenschein, ein kühles Getränk und coole Jazzmusik – so lässt sich’s leben.

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