Düsseldorf. NRW-Integrationsminister Joachim Stamp fordert klare Regeln für die Zuwanderung – und Rückführung. Besonderer Fokus auf benötigte Arbeitskräfte.

Joachim Stamp macht sich gerne selbst ein Bild über Zustände, die er politisch diskutiert. In der Flüchtlingskrise 2015 reiste der damalige FDP-Landtagsabgeordnete die Balkanroute ab, um die Fluchtgründe, die Umstände vor Ort und die Lage der Menschen in der Region zu ergründen. Auch als NRW-Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration holt sich Stamp Informationen aus erster Hand, besuchte im Herbst 2019 das auch von der NRZ unterstützte Flüchtlingsdorf NRW im Nordirak, reiste zuletzt ins Camp Moria auf der griechischen Insel Lesbos. Hier in NRW sieht er seit 2017 als Minister, was wir mit Blick auf Flüchtlinge und Integration geschafft haben – und noch schaffen müssen. Darüber sprach Joachim Stamp mit Ralf Kubbernuß, stellv. Chefredakteur der NRZ.