Eishockey

Selbstbewusst und ohne Druck

Eine überzeugende Leistung zeigten die Roosters am Mittwoch beim 4:2 über Düsseldorf.

Eine überzeugende Leistung zeigten die Roosters am Mittwoch beim 4:2 über Düsseldorf.

Foto: Michael May

Iserlohn.   Die Iserlohn Roosters wollen am Wochenende weiter punkten und denken nur von Spiel zu Spiel.

Selbstbewusst und ohne Druck gehen die Iserlohn Roosters das vorletzte Wochenende der DEL-Hauptrunde an. Selbstbewusst, weil die Mannschaft zuletzt zwei Siege und sieben Punkte aus drei Partien verbuchte, und ohne Druck, weil man sich an Rechenspielen zu den eigenen Play-off-Chancen nicht beteiligt.

Nachdem die Iserlohner in den letzten drei Spielen sieben Punkte auf den momentanen Zehnten Nürnberg gutgemacht haben, beträgt der Rückstand noch acht Zähler, zudem ist das Torverhältnis schlechter. Der Rückstand auf den Neunten Berlin beträgt zehn Zähler, Krefeld hat als Elfter vier Punkte mehr, Schlusslicht Schwenningen liegt sieben Punkte zurück, zwölf sind noch zu vergeben.

Nach überzeugendem 4:2 keine Veränderungen

„Die Jungs wollen gut spielen, wir können nur gewinnen“, sagt Trainer Jamie Bartman mit Blick auf die verbleibenden vier Hauptrundenspiele, aber auch vor dem heutigen Duell bei den heimstarken Straubinger Tigers und dem Heimspiel am Sonntag gegen die Eisbären Berlin, denen noch sieben Punkte bis zu den Play-offs fehlen.

Die jüngsten Leistungen der Mannschaft haben Bartman überzeugt. Und weil es auch keine Verletzten nach dem verdienten 4:2-Heimsieg gegen die Düsseldorfer EG gibt, sieht der Coach keinerlei Veranlassung, etwas zu ändern. „Wir haben gut gespielt, uns Chancen erarbeitet und defensiv nicht viel zugelassen“, streicht er die positiven Erkenntnisse nach dem Derbysieg heraus. Dass man bei individuellen Fehlern nicht in Panik verfallen sei, bewertete Bartman ebenfalls positiv, hofft aber, das sich die Fehlerquote minimiert.

Denn Straubing stuft er als schwierigen Gegner ein, der um die Top Sechs spielt. Er lobt die individuelle Klasse und das Talent der jungen Spieler, aber auch die Ausgeglichenheit und Heimstärke der Tigers, die gegen Iserlohn acht der letzten zehn Spiele am Pulverturm gewonnen haben.

Für Alexander Dotzler ist das Duell ein besonderes, denn der Betreiber eines Cafés und Restaurants in Straubing kam erst während der Saison von den Tigers an den Seilersee. Weil der Verteidiger, der sich derzeit in Verhandlungen mit den Roosters befindet, nach den jüngsten Ergebnissen an die Play-off-Chancen glaubt, peilt er einen Sieg gegen seinen Ex-Klub an.

Unterdessen laufen beim IEC die Personalplanungen weiter. Als ein aussichtsreicher Trainerkandidat wird weiterhin Jason O’Leary vom EV Zug (Academy) aus der Schweizer NLB gehandelt.

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