RUHRGESCHICHTEN

Experten reden über Gesundheit in Hattingen und Bochum

Beim Ruhrcup-Schwimmen des DUC Hattingen vor einigen Jahren war die Ruhr Schauplatz sportlicher Betätigung. Jetzt stellt eine Expertenrunde die Frage: Wie gesund ist das Baden in diesem Fluss?

Beim Ruhrcup-Schwimmen des DUC Hattingen vor einigen Jahren war die Ruhr Schauplatz sportlicher Betätigung. Jetzt stellt eine Expertenrunde die Frage: Wie gesund ist das Baden in diesem Fluss?

Foto: Svenja Hanusch

HATTINGEN.   „Ruhrgeschichten“nennt sich eine Veranstaltungsreihe der Stadt Hattingen und der Ruhr-Universität Bochum. Im Fokus stehen nun Gesundheitsthemen.

„Ruhrgeschichten“ präsentieren die Stadt Hattingen und die Ruhr-Universität Bochum seit diesem Jahr. Nach einem ersten Themenblock rund um die Sprache des Ruhrpotts werden nun die Vielfalt des Gesundheitssystems in den Nachbarstädten Hattingen und Bochum sowie die dort vorhandenen Möglichkeiten, etwas für seine Gesundheit zu tun, untersucht, sagt Belén Daza, die die Reihe maßgeblich mitbetreut. Hattingen und Bochum, sagt sie, verbinde dabei gerade auch im Gesundheitswesen eine Menge.

Aktuelle Trends in der Medizin

Und genau hierauf richtet die Auftakt-Veranstaltung zur Ruhrgeschichten-Gesundheitsreihe am Freitag, 26. Oktober, 18 Uhr, ihren Fokus: Unter dem Motto „Medizin im Ruhrgebiet – Wie vielfältig ist das Gesundheitswesen in Bochum und Hattingen?“ werden historische und aktuelle Verbindungen zwischen den zwei Medizinstandorten diskutiert, zudem Möglichkeiten, Mittel und aktuelle Trends in der Medizin erörtert.

Wie schon bei der Reihe zur Ruhrpottsprache findet die Auftaktveranstaltung im Blue Square Bochum statt: In dem Gebäude der Ruhr-Uni erleben Besucher eine Universität zum Anfassen, sagt Leiterin Daza, hier sollen Wissenschaft und Kultur auch für Nicht-Studenten erfahrbar werden.

Die Ruhr, Namensgeber der Veranstaltungsreihe, spielt dann gleich zweimal eine besondere Rolle in den neuen Ruhrgeschichten: So wird die promovierte Biologin und Ausdauersportlerin Verena Liebers am Freitag, 30. November, 18 Uhr, im Alten Rathaus von Hattingen von ihren Läufen an der Ruhr erzählen – begleitet von der Fragestellung: Welche Dosis macht glücklich? Wie intensiv darf Training sein? Mit Liebers diskutieren Dr. Helfried Waleczek, Ärztlicher Direktor des Evangelischen Krankenhauses, und Stefanie Kemper, Leiterin der Medizinischen Trainingstherapie des Ortho-Mobile.

Die Ruhr als Schwimmbad-Ersatz

Um die Ruhr als Schwimmbad-Ersatz geht es schließlich am Freitag, 25. Januar, 18 Uhr, ebenfalls im Alten Rathaus. Wo kann man heute in diesem Fluss überhaupt baden gehen? Und wie gesund ist das? Über diese Fragen wird eine Expertenrunde aus Medizinerin, Gesundheitsingenieurin, Mikrobiologin und Heimatforscher ebenso diskutieren wie über Fragen zu möglichen Gesundheitsrisiken in öffentlichen Badeanstalten und über Hygiene-Regeln.

Zum Abschluss der Ruhrgeschichten-Gesundheitsreihe am Freitag, 22. Februar, 18 Uhr, sind dann Heilpflanzen und ihre therapeutische Wirkung Thema. Dieses haben Belén Daza und Co. dabei zugespitzt auf die Frage: „Brauchen wir die Pharmaindustrie überhaupt noch?“ Eine angeregte Diskussion ist da wohl garantiert.



>>> EINE SZÄDTEÜBERGREFENDE KOOPERATION

Die Kooperation zur Veranstaltungsreihe „Ruhrgeschichten“ zwischen dem Blue Square Bochum und der Stadt Hattingen entstand auf Initiative von Bernd Baumhold von der hiesigen VHS.

Die Reihe ist zunächst für vier Themenschwerpunkte geplant, wobei die Schwerpunkte drei und vier noch in Arbeit sind.

Der Eintritt ist stets frei.

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