Romantik

Das sind die romantischsten Hattinger Orte

Bei dieser Aussicht auf die Stadt kann es auf die Frage der Fragen

Foto: Fischer

Bei dieser Aussicht auf die Stadt kann es auf die Frage der Fragen Foto: Fischer

Hattingen.   Vom Kennenlernen bis hin zur Verlobung und schließlich zur Hochzeit – Hattingen hat für alle Phasen der Partnerschaft etwas zu bieten.

Ein Reiseführer der besonderen Art gibt Tipps für Verliebte im Ruhrgebiet. Die Autoren Markus Helmich und Kerstin Röhrich geben im Buch „Ruhrgebiet für Verliebte“ Anregungen für den perfekten Ort für’s erste Treffen bis hin zum Heiratsantrag. Hattingen ist gleich zwei Mal dabei. Aber die Hattinger haben da noch viel mehr Ideen für schöne Stunden zu zweit.

Die Burgentour im Ennepe-Ruhr-Kreis wird im Buch für Feingeister empfohlen, die mit Kultur beeindrucken wollen. Und der Gethmannsche Garten wird Liebhabern schöner Aus- und Ansichten ans Herz gelegt.

Kultur zum ersten Treffen

Hattinger wissen, dass ihre Stadt noch viel mehr zu bieten hat. Zum Kennenlernen empfiehlt Margarete Serrano (35) ein Picknick an der Ruhr. „Ich würde erstmal die Ruhr entlang schlendern und dann auf Höhe der Ruhrbrücke in der Wiese eine Decke ausbreiten“, schlägt die verheiratete Mutter vor. Für den Winter sei der Nostalgische Weihnachtsmarkt für eine erste Verabredung eine gute Alternative.

Die Atmosphäre der Altstadt schätzen viele Bürger. Petra Käferig (54) findet, „Hattingen Live“ sei die perfekte Veranstaltung für ein erstes Treffen. Wenn die Kneipen der Altstadt zu Spielorten verschiedener musikalischer Darbietungen werden, sei für jeden Geschmack was dabei. „Das ist schön unverfänglich. Wenn die Musik nicht gefällt, kann man ins nächste Lokal gehen und dort die Musik hören“, meint die 54-Jährige.

Gemeinsam Kulturveranstaltungen zu besuchen, rät die 68-jährige Ingrid Hotop: „Hattingen bietet viele Konzerte und Kleinkunst-Darbietungen an.“ Die Gebläsehalle der Henrichshütte oder die St.-Georgs-Kirche und das Alte Rathaus in der Altstadt seien schöne Veranstaltungsorte.

Der perfekte Ort für den Antrag

Nach dem Kennenlernen und Treffen, die beeindrucken, kommt irgendwann der Heiratsantrag. Und wo würden Hattinger den machen? „Oben auf dem Bismarckturm“, weiß Udo Koch. Er ist seit 44 Jahren mit seiner Frau Heidi verheiratet und sie sind sich einig, dass eine schöne Aussicht bei dieser wichtigen Frage nicht zu unterschätzen ist. „Ich würde zuerst einen schönen Spaziergang durch den Schulenbergwald machen. Vorher hätte ich mir natürlich den Schlüssel zum Turm besorgt und würde dann oben angekommen die entscheidende Frage stellen.“ Seine Ehefrau ist in Welper aufgewachsen – klar, dass für sie nur ein Ort in diesem Stadtteil in Frage kommt. „Die Jugendbildungsstätte liegt im Wald und dort gibt es einen Aussichtspunkt, der perfekt für einen Hochzeitsantrag geeignet wäre“, meint Heidi Koch. Aber auch die Burg Blankenstein mit ihrem Ausblick über das Ruhrtal hält das Ehepaar für sehr geeignet.

Und die Hochzeit, wo wird die schließlich gefeiert? Meike Große-Herzbruch (32) weiß genau, wo Hattinger gerne den Bund fürs Leben schließen: Im Alten Rathaus. „Ich war schon auf zwei Hochzeiten dort. Beide waren im Herbst beziehungsweise Winter und die Location in der Altstadt spricht einfach für sich. Hier kann das Brautpaar anschließend wunderschöne Fotos vor den alten Häuserfassaden oder der Stadtmauer machen“, empfiehlt die 32-Jährige.

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