Altes Mescheder Arbeitsamt wird Modellprojekt

Meschede.   Eine neue Perspektive gibt es für das alte Arbeitsamt in Meschede. Eine Mescheder Rechtsanwalts- und Steuerberatungskanzlei hat das Gebäude gekauft und will dort Büroräume und Studenten-Wohnungen errichten. Zuvor hatte das Gebäude 16 Jahre leergestanden. Auch der Bund der Steuerzahler hatte sich wiederholt dazu geäußert und die Verschwendung von Steuergeldern angeprangert. Zuletzt forderte er den Abriss des Gebäudes.

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Eine neue Perspektive gibt es für das alte Arbeitsamt in Meschede. Eine Mescheder Rechtsanwalts- und Steuerberatungskanzlei hat das Gebäude gekauft und will dort Büroräume und Studenten-Wohnungen errichten. Zuvor hatte das Gebäude 16 Jahre leergestanden. Auch der Bund der Steuerzahler hatte sich wiederholt dazu geäußert und die Verschwendung von Steuergeldern angeprangert. Zuletzt forderte er den Abriss des Gebäudes.

Die Mescheder Investoren planen nun eine Grundsanierung im Bestand. In Zusammenarbeit mit der Bundesbauverwaltung soll dort ein Modellprojekt für die Umnutzung alter Büroräume in moderne Wohnformen entstehen. Die kleinen Wohnungen, so genannte Vario-Wohneinheiten, werden nach neuesten ökologischen, ökonomischen und technischen Standards errichtet.

Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet. Nach der zehnjährigen Bindungsfrist ist es relativ einfach möglich, die Wohnzuschnitte zu verändern und so neue, größere Einheiten zu errichten. Noch fehlt der abschließende Förderbescheid, doch die Investoren sind zuversichtlich, dass es beim Baubeginn im Oktober 2017 und bei der Fertigstellung im Juni 2018 bleibt.

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