Hochschule

Universität schließt 2016 mit einer schwarzen Null ab

Prof. Martin Butzlaff, Präsident der Universität Witten/Herdecke, ist stolz auf die Entwicklung seiner Hochschule: „Wir haben intensiv in die Forschung investiert.“ Foto: Thomas Nitsche - Funke Foto Services

Prof. Martin Butzlaff, Präsident der Universität Witten/Herdecke, ist stolz auf die Entwicklung seiner Hochschule: „Wir haben intensiv in die Forschung investiert.“ Foto: Thomas Nitsche - Funke Foto Services

Witten.   Die Universität Witten/Herdecke ist wirtschaftlich weiter auf stabilem Kurs. 2016 hat die Hochschule mit einer schwarzen Null abgeschlossen.

Gute Nachrichten von der Uni. Deren wirtschaftliche Lage sei stabil, heißt es von Kanzler Jan Peter Nonnenkamp. „2016 ist es erneut gelungen, mit einer schwarzen Null abzuschließen.“

Nonnenkamp weiter: „Wir wollen unsere Aufgaben und Funktionen kostendeckend erledigen.“ 2400 Studierende werden derzeit an der Hochschule in 18 Studiengängen ausgebildet. Tendenz: weiter steigend.

In fünf Jahren die Studierendenzahl verdoppelt

Worauf Präsident Prof. Martin Butzlaff stolz ist: „Vor fünf Jahren hatten wir 1200 Studierende. Das heißt, wir haben unsere Studierendenzahl verdoppelt.“ Der Mediziner betont, wie wichtig die Einwerbung von Drittmitteln für die Entwicklung und die Forschungsarbeit der privaten Hochschule sei: „Wir haben einen Gesamtetat von rund 40 Millionen Euro, ein Viertel stammt aus Drittmitteln.“

Man habe an der Universität ein Referat eingerichtet, das sich eigens um das Thema Drittmittel kümmere. Also Geld, mit dem die Europäische Union, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, aber auch Bund und Land, Stiftungen und die Wirtschaft die Arbeit der Wissenschaftler unterstützen.

Fakultäten wurden stark ausgebaut

Butzlaff: „Wir haben intensiv in die Forschung investiert.“ So habe die Uni im Bereich Humanmedizin 2005 über fünf Vollzeitstellen für Professoren verfügt. „Heute sind es 20.“ Auch die anderen Fakultäten seien in den letzten Jahren stark ausgebaut worden. „Die Fakultät für Kulturreflexion hatte 2005 vier Professorenstellen, heute neuneinhalb.“ Die Wirtschaftswissenschaftler hätten in den letzten fünf Jahren fünf weitere Professorenstellen bekommen. „Jetzt sind es insgesamt 15.“

Martin Butzlaff freut sich auch über die „spannende Annäherung von Universität und Stadt“, die dies auch mit den Schildern „Universitätsstadt an der Ruhr“ ausweise. Nicht zuletzt wachse Witten durch die jungen Menschen, die kommen, um an einer „dynamisch wachsenden Universität“ zu studieren.

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