Kids spielten sich ins Land der Träume

Moers.   Gut, dass Kinder noch viele Träume haben. Denn darum drehte sich jetzt alles in der „Traumwerkstatt“ des Schlosstheaters für 13 teilnehmende Kids. Zwei Tage lang erarbeitete Theaterpädagoge Robert Hüttinger mit dem Nachwuchs Geschichten und Szenen zum Thema Traum im Rahmen des diesjährigen Osterworkshops.

Gut, dass Kinder noch viele Träume haben. Denn darum drehte sich jetzt alles in der „Traumwerkstatt“ des Schlosstheaters für 13 teilnehmende Kids. Zwei Tage lang erarbeitete Theaterpädagoge Robert Hüttinger mit dem Nachwuchs Geschichten und Szenen zum Thema Traum im Rahmen des diesjährigen Osterworkshops.

Gute Träume, schlechte Träume, sanfte und auch schreckliche Träume – das alles sammelten die Kinder aus ihren Erfahrungen und schrieben dazu gemeinsam die passenden Kurzgeschichten. „Jeder hat zwei Träume aufgeschrieben, einen guten und einen schlechten“, erklärte Emma (10). Das klappte so gut, dass sie gleich anschließend unter der fachkundigen Anleitung des Theaterpädagogen mit dem Spielen beginnen konnten. Denn beim Theaterworkshop sollten die fünf besten der vielen Traumgeschichten in Klein- und Großgruppen szenisch umgesetzt werden.

Da drehte sich alles beispielsweise um ein idyllisches Leben auf dem Bauernhof mit vielen Tieren, Prinzessinnen, Magiern, Drachenflug und Zeitmaschine. Aber auch um Mobbing in der Schule ging es oder um den Fall und das Alleinsein in tiefer Finsternis.

Wirkliche Anfänger gab es unter den Theater-Kindern nicht. Alle hatten schon Gelegenheit, beim Schlosstheater oder anderswo Erfahrungen im Schreiben und Darstellen von Szenen zu sammeln. Wie Marie (10), die mit Begeisterung jeden Mittwoch zum Kids-Klub des Schlosstheaters kommt. Und Janne (11) hortet etliche Requisiten bei sich zu Hause, auf die sie gern für den Workshop zurückgreift. Jakob war schon öfter bei den Workshops im Schlosstheater-Studio: „Das hat immer viel Spaß gemacht.“

Die Finger fliegen

Kein Wunder, dass dann auch die Finger fliegen, als die Frage nach dem zukünftigen Beruf kommt: Über die Hälfte der Workshop-Kinder würde gerne Schauspieler werden.

„Jetzt mal alle das Standbild eins“, lautet das Kommando Robert Hüttingers, und alle nehmen ihre Plätze ein. „Pose zwei“, und das Bild wechselt. Es folgt die Mobbing-Szene, bei der Jakob im Mittelpunkt steht und von den anderen kräftig hin- und hergeschubst wird. „Denk dran, dass es keinen Spaß macht, auch wenn es dir Spaß macht“, mahnt der Pädagoge den Hauptdarsteller, nicht zu lächeln. Antonie (11): „Das hat uns viel Spaß gemacht, und Robert hat seine Sache super gemacht.“

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