Unkonferenz

Barcamp Ruhr erwartet 200 Netzwerker im Unperfekthaus

200 Teilnehmer werden zum neunten Barcamp Ruhr im Unperfekthaus Essen erwartet.

Foto: Simon Bierwald/Barcamp

200 Teilnehmer werden zum neunten Barcamp Ruhr im Unperfekthaus Essen erwartet. Foto: Simon Bierwald/Barcamp

Essen.   Unkonferenz im Unperfekthaus: Dort werden zum Barcamp Ruhr am 25./26. März 200 Teilnehmer erwartet. Die WAZ ist Sponsor des Austausches.

Für eine „Unkonferenz“ ist das Unperfekthaus am Limbecker Platz wohl der perfekte Ort. Das Barcamp Ruhr ist eine solche „Unkonferenz“: eine Tagung ohne vorgegebenes Programm, bei der jeder Teilnehmer zu jedem Thema referieren und mitdiskutieren darf – sofern es die anderen interessiert.

Zehn Jahre nach der Barcamp-Premiere in Essen tauschen sich am Samstag, 25., und Sonntag, 26. März erneut 200 Netzwerker aus dem Revier und dem Rest der Republik im Unperfekthaus aus.

WAZ unterstützt das Barcamp Ruhr als Sponsor

Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung unterstützt das Barcamp erstmals als Sponsor. „Auch wir verstehen Digitalisierung als Chance – als Chance für uns Journalisten“, erklärt Chefredakteur Andreas Tyrock das Engagement der WAZ. „Wenn Netz-Enthusiasten aus dem Ruhrgebiet für das Ruhrgebiet mitten in Essen einen offenen Wissensaustausch zur digitalen Gesellschaft auf die Beine stellen, unterstützen wir das gerne.“

Denn auch die Veranstalter des Essener Barcamps wollen den Zugang zum offenen Wissensaustausch, wie ihn Software-Entwickler Tim O-Reilly 2005 in Kalifornien erfand, nicht durch Konferenz-typische Ticketpreise beschränken.

Kurzzeitiger Ticketverkauf am 11. Januar ab 11 Uhr

Wer beim zweitägigen Treffen im Unperfekthaus dabei sein will, zahlt nur 20 Euro (Verpflegung inklusive) oder freiwillig 59 Euro für ein „Supporter Ticket“.

Am Mittwoch verkaufen die beiden Essener Veranstalter Berthold Barth und Maik Wagner auf barcamp.ruhr ab 11 Uhr erneut für wenige Minuten einige Tickets. Wer dabei sein will, muss also online schnell zuschlagen.

„Trotz der offenen Themenfindung geht es bei Barcamps häufig um Online-Themen, zum Beispiel um soziale Medien, Web-Entwicklung oder digitales Marketing“, erklärt Barth. Ablauf und Inhalte des Ruhr-Camps werden erst vor Ort am Samstagmorgen von allen Teilnehmern gemeinsam besprochen: Wer eine 60-minütige „Session“ leiten möchte, stellt das Thema vor, alle Anwesenden stimmen über die gesamte Themenpalette ab.

Themenvielfalt bei den Sessions im Unperfekthaus

Es laufen immer so viele „Sessions“ gleichzeitig wie Räume zur Verfügung stehen: Während so zum Beispiel ein Experte in einem Tagungsraum einen Vortrag darüber hält, wie man das Netzwerk Xing für Bewerbungen nutzen kann, stellt im Kaminzimmer ein Teilnehmer neue US-Fernsehsendungen vor. Und auf dem Sofa gegenüber geht es im kleinen Kreis um das Überwinden persönlicher Kränkung.

„Wer nichts lernen oder beitragen kann“, so Barth, „steht auf und verlässt wie selbstverständlich den Raum, um eine andere Session mitzubekommen“.

Aus den jeweiligen Runden berichten viele Teilnehmer öffentlich beim Mikrobloggingdienst Twitter (#bcruhrX) und in Weblogs. Im Netz lesen so live beziehungsweise später viele Interessierte mehr mit.

Barcamp Ruhr sucht weitere Sponsoren

Firmen, die das Barcamp Ruhr unterstützen möchten, gibt Berthold Barth Auskunft unter der Telefonnummer 0178 860 3323 oder auf eine E-Mail an die Adresse mail@barcamp.ruhr.

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