Denkmal-Umbau

Bauantrag für Haus Böckum wird von der Stadt geprüft

Der Berliner Investor S+P möchte die Scheunen und die U-Form, in der sich die ehemalige Wasserburg erstreckt, zu einer künftigen Wohnnutzung umgestalten.

Foto: Lars Heidrich

Der Berliner Investor S+P möchte die Scheunen und die U-Form, in der sich die ehemalige Wasserburg erstreckt, zu einer künftigen Wohnnutzung umgestalten. Foto: Lars Heidrich

Duisburg-Huckingen.   Ein Berliner Investor möchte die Wasserburg in Wohnungen umbauen. Die Interessengemeinschaft und der Bürgerverein Huckingen begrüßen die Pläne.

Der Stadt liegt ein Bauantrag für das Haus Böckum vor. Der Berliner Investor S+P möchte die Scheunen und die U-Form, in der sich die ehemalige Wasserburg erstreckt, zu einer künftigen Wohnnutzung umgestalten. Die Pläne seien allerdings sehr umfangreich und müssten durch die Untere Denkmalbehörde genau geprüft werden, teilt die Stadt nun auf Nachfrage der Südredaktion mit.

Doppelhäuser, große Gärten und eine Tiefgarage

Im vergangenen Jahr hatte S+P Interesse an dem Gebäude bekundet. Es war schnell die Rede von Doppelhäusern, großen Gärten und einer Tiefgarage gewesen. Diesen Plänen steht allerdings der Landesentwicklungsplan entgegen. Die eingereichten Pläne seien daher nach Rücksprache mit der Stadt seitens S+P etwas zurückgefahren worden.

Wann mit einer Entscheidung bezüglich eines Umbaus zu rechnen ist, sei noch nicht klar, betont die Stadt.

Die Interessengemeinschaft zum Erhalt des Hauses Böckum blickt dem möglichen Umbau positiv entgegen – den Mitgliedern ist vor allem wichtig, dass Duisburgs einzige ehemalige Wasserburg erhalten bleibt. Auch der Bürgerverein Huckingen freut sich über die Entwicklung und würde es begrüßen, wenn das Haus Böckum genutzt würde.

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