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Schauspieler beeindrucken mit absurdem „Endspiel“
Absurd, manchmal clownesk, immer eindrucksvoll: Matthias Matz und Jonas Schütte liefern in „Endspiel“ eine starke Vorstellung ab. Die Inszenierung des Stücks von Samuel Beckett ist eine Eigenproduktion des Theaters Duisburg und passt gut zum diesjährigen „Akzente“-Motto „Umbrüche“. Gezeigt wird die symbiotische Beziehung zweier Existenzen. Hamm kann nicht stehen, Clov kann nicht sitzen. Hamm ist der Herr, Clov der Diener. Hamm befiehlt ihm, ihn zu tragen, ihm die Welt zu zeigen. Clov möchte am liebsten Reißaus nehmen. Ihm gelingt es allerdings nicht, seinen Herrn umzubringen oder einfach abzuhauen. Die Welt außerhalb, wahrgenommen durch zwei hängende Fernsehgeräte auf der Bühne, durch die sich etwa die „Erzeuger“ zu Wort melden, zerfällt.

