18,6 Millionen Zigaretten geschmuggelt

Mit der riesigen Zahl von 18,6 Millionen Zigaretten hat es seit gestern die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Duisburg zu tun. Vier 27 bis 63 Jahre alte Männer sollen sie Ende 2010 ins Land geschmuggelt haben. Dem Fiskus sollen so rund 3,6 Millionen Euro Steuern und Abgaben entgangen sein.

Mit der riesigen Zahl von 18,6 Millionen Zigaretten hat es seit gestern die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Duisburg zu tun. Vier 27 bis 63 Jahre alte Männer sollen sie Ende 2010 ins Land geschmuggelt haben. Dem Fiskus sollen so rund 3,6 Millionen Euro Steuern und Abgaben entgangen sein.

Trotz der großen Dimensionen des Verfahrens geht es nur um zwei Taten, die sich in kaum mehr als 24 Stunden ereignet haben sollen. In einem aus China kommenden Container, der angeblich Schläuche für Fußbodenheizungen enthielt, sollen am 28. Dezember mehr als zehn Millionen Zigaretten befördert worden sein. Sie sollen am Niederrhein umgeschlagen und die Ware in die Niederlande weiter transportiert sein. Ein zweiter Container, diesmal aus Russland, in dem sich mehr als acht Millionen Zigaretten befanden, wurde am 29. Dezember 2010 vom Zoll beschlagnahmt.

Der größte Teil des ersten Verhandlungstages wurde für Rechtsgespräche genutzt, mit denen die Juristen die Möglichkeiten für eine so genannte Verständigung ausloteten. Zwei der Angeklagten hatten zuvor schon angekündigt, ihre geständigen Einlassungen aus dem Ermittlungsverfahren wiederholen zu wollen. Für den Prozess sind bis Ende Februar sieben weitere Verhandlungstermine geplant.

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