Katastrophenschutz

Sirenen sollen ab Ende März auf den Dächern stehen

Sirenen wie diese könnten bald wieder auf einigen Dächern in Dortmund stehen.

Sirenen wie diese könnten bald wieder auf einigen Dächern in Dortmund stehen.

Dortmund.  Die Stadt plant ein flächendeckendes Warnsystem für Katastrophenfälle. Eigentlich sollten die ersten Sirenen schon Ende 2016 auf Dortmunds Dächern stehen. Jetzt soll der Aufbau bis Ende März beginnen wenn alles planmäßig läuft.

Wie berichtet, hat der Rat vor gut einem Jahr den ersten Schritt zum Aufbau eines neuen flächendeckenden Warnsystems mit Sirenen beschlossen. Ob flächendeckender Stromausfall, Sturm, Starkregen, Schadstoffwolken oder terroristische Bedrohungen - bei solchen potenziellen Katastrophenfällen haben die Heuler künftig eine Weckfunktion.

Der Aufbau soll in drei Stufen erfolgen. Für die erste Stufe fehlt noch die Genehmigung der Eigentümer von zwei Gebäuden, deren Dächer als Standort angedacht sind. Das teilte Stadtsprecher Maximilian Löchter auf Anfrage mit.
"Wenn die Genehmigungen vorliegen, wird ein Besichtigungstermin mit der Erstellerfirma der Sirenenanlagen, dem Immobilienmanagement der Stadt und der Feuerwehr gemacht, um die bautechnischen Gegebenheiten zu prüfen", kündigt Löchter an.

Aufbau in 3 Stufen

In Stufe 1 werden die ersten mindestens 19 Sirenen im Umfeld von Störfallbetrieben installiert. Das sind der Hafen, die Westfalenhütte und das Gewerbegebiet Wickede-Süd.

Zum Auslösen der Sirenen und zur Kombination weiterer Warnmittel wurde bei der Einsatzleitstelle der Feuerwehr ein modulares Warnsystem eingeführt. Daneben erhielten 25 Feuerwehr-Fahrzeuge Lautsprecher zur mobilen Warnung der Bevölkerung. Die Kosten der ersten Stufe betragen fast 472.000 Euro, vom Land mit 218.400 Euro gefördert. In den nächsten beiden Stufen werden Sirenen an den Hauptverkehrswegen installiert und dann in der Wohn- und Mischbebauung in den Stadtbezirken.

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