Blindgänger – B1 in Dortmund war wegen Entschärfung gesperrt

In Dortmund müssen zwei Bomben entschärft werden.

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In Dortmund müssen zwei Bomben entschärft werden. Foto: dpa

Dortmund.  Vor den Westfalenhallen ist eine Fliegerbombe entdeckt worden. Sie wurde noch am Freitagabend entschärft. Die B1 musste gesperrt werden.

250 Kilogramm wiegt die britische Fliegerbombe, die am Freitagmittag bei Bauarbeiten nahe des Rheinlanddamms gefunden wurde. Um 19.09 Uhr verkündete die Stadt via Twitter die erfolgreiche Entschärfung des Blindgängers.

Zuvor war die B1 gesperrt worden. In einem Radius von 250 Metern rund um den Fundort wurden vorsichtshalber alle Gebäude evakuiert. Von der Evakuierung sind ca. 100 Gäste des Arcadia Grand Hotel, Mercure Hotel Westfalenhalle, die Geschäftsstelle des BVB, die Fachhochschule Dortmund / Fachbereich Design, die Westfalenhalle und eben auch die Bundesstraße 1 betroffen.

Heute Abend keine Veranstaltung in der Westfalenhalle

Wie ein Sprecher der Westfalenhallen auf Nachfrage erklärt, gibt es heute Abend keine Veranstaltung in der Westfalenhalle. Die Bombe sei am Freitagmorgen auf der Baustelle zum neuen Eingangstor der Westfalenhalle gefunden worden.

Hintergrund: Rund 35 Millionen Euro investieren die Westfalenhallen in die Zukunft des Messe-, Kongress- und Event-Standorts. Herzstück wird ein neues, gläsernes Entree.

Die Umgestaltung des Messe-Foyers trägt den Projektnamen "Welcome 2018". Es werden rund 1200 Tonnen Stahl verbaut. Die Eingangshalle mit 3400 Quadratmeter Glasfläche wird 14 Meter hoch. Für die Technik werden 150 Kilometer Kabel verlegt.

Keine Bus- und Stadtbahnlinien betroffen

Wie die Stadt mitteilt, sind von der Sperrung vor der Bomben-Entschärfung keine Bus- und Stadtbahnlinien betroffen.

Laut eines Experten der Kampfmittelbeseitigung liegt der Zünder der Bombe frei und sei gut zugänglich. Die Entschärfung sollte deshalb ohne Probleme verlaufen, prognostiziert er.

Die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg liegt etwa 30 Meter vor der Halle 5 der Westfalenhallen.

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