Arbeitsplätze

NRW erwartet bei Opel-Verkauf keine Einschnitte in Bochum

Falls Opel verkauft wird, soll es keine größeren Einschnitte für das Warenverteilzentrum in Bochum geben.

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Falls Opel verkauft wird, soll es keine größeren Einschnitte für das Warenverteilzentrum in Bochum geben. Foto: Caroline Seidel / dpa

Bochum.  Opel soll an den französischen PSA-Konzern verkauft werden. Der Standort in Bochum mit seinen 700 Jobs soll dadurch nicht gefährdet sein.

Die NRW-Landesregierung rechnet im Fall eines Verkaufs von Opel an den französischen PSA-Konzern nicht mit Einschnitten im Opel-Ersatzteilzentrum Bochum mit seinen 700 Jobs.

Das hätten Opel-Vertreter ihm mitgeteilt, sagte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) der Deutschen Presse-Agentur."Uns gegenüber geht Opel (...) davon aus, dass die rund 700 Arbeitsplätze im Warenverteilzentrum in Bochum durch eine eventuelle Übernahme durch PSA nicht gefährdet sind", sagte Duin. "Ein möglicher Verkauf werde auch keine Auswirkungen auf die Eröffnung des modernen Warenverteilzentrums in diesem Jahr haben."

Neues Warenverteilzentrum soll im Sommer in Betrieb gehen

Er sei in Sachen Opel mit der Bundesregierung und Opel-Betriebsräten im engen Austausch, sagte der NRW-Minister. Opel hatte das Produktionswerk in Bochum Ende 2014 geschlossen, danach aber sein europäisches Ersatzteilzentrum am Standort auf 700 Stellen aufgestockt. Noch vor wenigen Tagen gab es das Richtfest für einen 60 Millionen Euro teuren Neubau für das Ersatzteillager am Standort. Das neue Warenverteilzentrum soll im Sommer den Betrieb aufnehmen. (dpa)

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