Freizeitparks

Freizeitzentrum Kemnade verzeichnet Besucherrückgang

Weniger Besucher als 2015 kamen im vergangenen Jahr ins Freizeitbad Kemnade. 130.000 Euro fehlten am Ende des Jahres in der Kasse.

Foto: imago stock&people

Weniger Besucher als 2015 kamen im vergangenen Jahr ins Freizeitbad Kemnade. 130.000 Euro fehlten am Ende des Jahres in der Kasse. Foto: imago stock&people

Bochum.  Im Vorjahr kamen 3868 Gäste weniger in das Freizeitbad Kemnade als 2015. Derweil bleibt die Zusammenlegung von vier Revierparks ein Thema.

Um ein Prozent zurückgegangen sind die Besucherzahlen im vergangenen Jahr im Freizeitbad Kemnade. 389.207 Gäste besuchten das Bad 2016. Das sind 3868 weniger als noch ein Jahr zuvor. Vor zehn Jahren hatten noch 471.074 Personen die Einrichtung genutzt.

Aber nicht nur Kemnade hat erneut Besucher verloren. Nahezu alle Bäder in den Revierparks leiden unter Besucherschwund. Die einzige Ausnahme bildet diesmal der Revierpark Gysenberg, der ein kleines Plus von 0,2 Prozent verbuchte.

Nutzungskonzept wird erarbeitet

Insgesamt blieben die Bäder um 0,4 Millionen Euro hinter den Einnahmeerwartungen von 16,6 Millionen Euro zurück, im Freizeitzentrum Kemnade fehlten am Ende des Jahres 130.200 Euro (-4,4 Prozent).

Derweil kündigt Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des RVR an, dass der vom RVR gesuchte Geschäftsführer für zunächst vier künftig zusammengelegte Freizeitgesellschaften im Sommer gefunden sein soll. Möglich sei, dass die Parks in Dortmund und Herne, die nach dem Willen der jeweiligen Stadträte nicht unter dem Dach einer gemeinsamen Gesellschaft aufgehen sollen, doch organisatorisch eingebunden werden. Derzeit werde ein Nutzungskonzept erarbeitet, das alle Einrichtungen umfasst. Dabei gehe es um ein modernes, wirtschaftlich tragfähiges Angebot. Die neue Gesellschaft solle sich aber nicht nur um die Bäder kümmern. Vielmehr stünden sämtliche Parks und deren Ertüchtigung im Blickpunkt.

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