B7

Antfeld soll neue Ortsanbindung bekommen

Hier, an der Straße "Sonneneck", soll die neue Ortsanbindung entstehen.

Foto: Sonja Funke

Hier, an der Straße "Sonneneck", soll die neue Ortsanbindung entstehen. Foto: Sonja Funke

Olsberg.   Eine mögliche neue Ortsanbindung an die B7 für Antfeld wird am Dienstag im Rat Olsberg diskutiert. Die Chancen auf eine Förderung stehen gut.

Die Ortsanbindung Antfeld ist heute Nachmittag Thema im Ausschuss Ordnung und Soziales der Stadt Olsberg. Die Verwaltung bittet die Mitglieder um das Okay mit dem Landesbetrieb Straßen NRW weitere Gespräche zu führen.

Ziel sei es, eine Vereinbarung zu treffen, „die es ermöglicht, dass die Stadt Olsberg im Auftrag des Landesbetriebes - bei finanzieller Erstattung - die Planungsleistungen vorantreibt“. Damit würde die Stadt bei diesem Projekt ähnlich vorgehen wie bei der Gestaltung des Olsberger Marktes.

Straßen.NRW beim Brückenbau stark ausgelastet

Grund dafür, dass die Stadt die Planung selbst vorantreiben will ist die Tatsache, dass Straßen.NRW mit der Renovierung von Brücken schon seit geraumer Zeit komplett ausgelastet ist. Bei der Einwohnerversammlung im August sei klar geworden, dass der Landesbetrieb keine Planungskapazitäten frei hat, heißt es in der Beschlussvorlage. Inzwischen sind sechs Jahre ins Land gegangen.

Seit 2010 ist das Projekt geplant, 2012 stellte Straßen.NRW die neue Option vor. Die Antfelder Bürger sprachen sich schon 2012 mit 77 Prozent Mehrheit in einer Abstimmung für die neue Anbindung aus, die gleichzeitig das Ende der anderen beiden Ortseinfahrten bedeuten würde.

Die bis dato einzige Ampel würde zur reinen Fußgänger-Ampel werden, Oberdorf und Franz-Hoffmeister-Straße und noch eine dritte kleiner Weg dazwischen würden dicht gemacht.

Die Zeit drängt, denn die Chancen auf Förderung stehen seit Jahren gut, wie die Beschlussvorlage betont: „Bei der Neuanbindung handelt es sich um die Verlegung einer innerstädtischen Erschließung. Daher kann für die Änderung des Knotenpunktes eine Kostenübernahme durch den Bund nach dem Bundesfernstraßengesetz in Aussicht gestellt werden.“

B7-Anbindung verbessert Verkehrsituation

Wenn die neue Anbindung im Bereich Sonneneck (Richtung Sportplatz) entstehe, dann könnte sich die Verkehrssituation erheblich verbessern. Denn sowohl dort, als auch an den beiden Ortsanbindungsstellen ist die Auffahrt auf die B7 derzeit nicht gerade ungefährlich.

Wer vom Sportplatz kommt, kann gerade im Winter nur sehr schlecht die B7 einsehen. An der Ampel im Oberdorf rauschen gerne mal die Lkw durch. Und in der Mitte, an der Franz-Hoffmeisterstraße ist es ebenfalls schwierig, die komplette B7 beim Abbiegen sofort einzusehen.

Einwohner favorisieren Anbindung an „Dorfwiese“

Zuletzt hatte es im August eine Einwohnerversammlung gegeben. Fazit da, so die Verwaltung: „Favorisiert wird eine Variante, bei der die Anbindung an die Straße Dorfwiese - aufgrund einer starken Verschwenkung der Straße - die Flächen in Höhe des Desmeckebaches in Anspruch nehmen würde.“

Diese Variante hätte den Vorteil, dass ein gradliniger Verlauf der Straße aus Richtung Bigge unterbunden würde. Der Verlauf aus Richtung Antfeld wäre gradlinig.“ Zu diesem Ergebnis war eine Machbarkeitsstudie von Straßen. NRW gekommen.

Die Baukosten für die Anbindung werden mit ca. 1 Mio. Euro beziffert.

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