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Kundrotas bleibt in Herbede

Gibt weiter die Richtung vor: Marius Kundrotas macht als Trainer beim SVH weiter.

Foto: Walter Fischer

Gibt weiter die Richtung vor: Marius Kundrotas macht als Trainer beim SVH weiter. Foto: Walter Fischer

Herbede.   Kurz vor dem Gastspiel bei Fortuna Herne hat der SV Herbede den Kontrakt mit Trainer Marius Kundrotas um ein Jahr verlängert.

Der Auftakt nach der Winterpause ging daneben für die Bezirksliga-Fußballer des SV Herbede. Mit der 3:4-Pleite gegen den SV Wanne 11 hat man nun drei Zähler Rückstand auf den Spitzenplatz. Allerdings könnten die Wittener mit einem Erfolg im Topspiel beim SV Fortuna Herne am Sonntag (15 Uhr) ein Zeichen setzen.

Gleiches hat Trainer Marius Kundrotas schon unter der Woche getan. „Wir haben mit ihm und mit Co-Trainer Niklas Schwarze bis zum Ende der Saison 2017/18 verlängert“, teilte Vorsitzender Marcus Hahn mit. „Für unsere weitere Planung war das der erste Meilenstein. Marius macht hier sehr gute Arbeit - auch die Truppe kommt prima mit ihm klar.“ Hauptgrund für die Verlängerung aus Sicht des 37-jährigen Litauers: „Es lag vor allem an der Mannschaft. Wir haben hier ein tolles Kollektiv.“ Bislang würden die Herbeder vieles richtig machen - jetzt hofft Kundrotas, dass der Kader über das Saisonende hinaus zusammenbleibt. Denn das Team hat Perspektive, die Bezirksliga ist gewiss nicht das Ende der Fahnenstange.

Jetzt gehe es darum, auch in dieser Spielzeit so lange wie möglich eine bedeutende Rolle im Titelkampf zu spielen. Mit Horsthausen, Weitmar 45, Fortuna Herne und den Herbedern sind vier Teams nach wie vor in Schlagdistanz - da kommt natürlich vor allem den Duellen untereinander einige Bedeutung zu. „Wir werden auch in Herne versuchen, unsere Chancen zu nutzen - die gibt es schließlich immer. Auch wenn wir da auf den besten Angriff der Liga treffen. Den müssen wir eben am Sonntag entsprechend fordern“, sagt Kundrotas.

Im Hinspiel gelang das dem SVH richtig gut, trotz 0:1-Rückstand endete die Partie mit einem 3:1 für die Wittener. Doppelter Torschütze war damals Alexander Nour. Ob der pfeilschnelle Angreifer aber im Spitzenspiel auflaufen kann, ist wegen seiner beruflichen Verpflichtungen noch nicht geklärt. Er täte den Herbedern gewiss sehr gut, denn die müssen in Herne nicht nur auf Gavin Hope (Urlaub) verzichten, sondern auch auf Elvis Karisik und Maik Knapp (krank).

„Gegen Wanne hatten wir am Anfang vielleicht etwas zu viel Respekt“, so Marius Kundrotas. Darüber hinaus zeigte sich sein Team viel zu freizügig in der Defensivarbeit. „Wir können nicht jedes Mal so viele Geschenke verteilen.“ Da nimmt er zugleich auch Torhüter Daniel Schmitz in die Pflicht, der gegen Wanne keinen guten Tag erwischte. Ob es im Tor zu einem Wechsel mit Kevin Klink kommen wird? „Das weiß ich noch nicht, wir haben da einen offenen Konkurrenzkampf. Die Leistung im Training entscheidet.“

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