Wendt

Warum Gladbachs Wendt nicht mehr für Schweden spielt

Gesetzt bei Borussia Mönchengladbach: Oscar Wendt.

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Gesetzt bei Borussia Mönchengladbach: Oscar Wendt. Foto: Getty Images

Mönchengladbach.  Gladbachs Ersatzkapitän Oscar Wendt hat seinen Rücktritt aus Schwedens Nationalteam erklärt. "Ich konzentriere mich auf die Borussia", sagte er.

Das Thema Nationalmannschaft war eines, das Borussia Mönchengladbachs Ersatzkapitän Oscar Wendt schon seit einigen Monaten bewegt. Und zwar mit negativen Gedanken. Die Nicht-Berücksichtigung für die Europameisterschaft in Frankreich im vergangenen Sommer durch Schwedens Nationaltrainer Eric Hamrén traf den linken Außenverteidiger mental mehr als ihm lieb war. Vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Meister und Tabellenführer Bayern München am Sonntagabend (17.30 Uhr/Sky) erklärte Wendt nach 28 Einsätzen im gelb-blauen Dress seinen Rücktritt. Nach zehn Jahren für Tre Kronor.

"Die Motivation war einfach nicht mehr so gegeben, wie es eigentlich nötig wäre", erklärt Wendt. Deshalb sagte der 31-jährige Göteborger die Einladung für das anstehende WM-Qualifikationsspiel gegen Weißrussland in der Stockholmer Friends Arena (25. März/18 Uhr) sowie das Testspiel am 28. März (20.45 Uhr) im Stadion von Maritimo Funchal auf Madeira gegen Portugal ab. Hamrén-Nachfolger Jan Olof "Janne" Andersson hatte nach der Euro wieder auf Wendt gesetzt. "Ich konzentriere mich ab sofort komplett auf die Borussia. Und für meine Familie bleibt mit dem Rücktritt auch wieder mehr Zeit", so Wendt.

In der Länderspielpause sind immerhin acht Gladbacher für ihre Heimatländer unterwegs. US-Nationalspieler Fabian Johnson und der Belgier Thorgan Hazard mussten verletzungsbedingt ihre Einsätze in der WM-Qualifikation absagen. Auch Ibrahima Traoré verzichtet auf die Länderspiele Guineas: Freitag wäre es im Test in Frankreich gegen Gabun gegangen, am 28. März in Brüssel gegen Kamerun.

Torhüter Yann Sommer, Verteidiger Nico Elvedi und Angreifer Josip Drmic stehen im Schweizer Aufgebot für das WM-Qualifikationsspiel in Genf (25. März, 18 Uhr) gegen Lettland. Die Eidgenossen führen die Tabelle mit vier Siegen aus vier Spielen an, die Letten sind Vorletzter.

Die Innenverteidiger Andreas Christensen und Jannik Vestergaard treten mit Dänemark am kommenden Sonntag (20.45 Uhr) in Bukarest gegen Rumänien an. Die Dänen stehen bei nur sechs Pluspunkten auf dem Konto unter Erfolgsdruck gegen einen direkten Konkurrenten um einen möglichen Play-off-Platz zwei.

Drei Gladbacher spielen in den kommenden Tagen für Juniorenauswahlen. DFB-Trainer Stefan Kuntz hat Mahoud Dahoud für die U21 berufen. Es gibt Tests gegen England (Freitag, 20 Uhr in Wiesbaden) und gegen Portugal (28. März, 18 Uhr, Stadion Degerloch in Stuttgart). Tsiy William Ndenge ist für die U20 auf Abruf nominiert. Das Team übt am Donnerstag (18 Uhr in Elversberg) und am 27. März (18 Uhr in Biel) jeweils gegen die Schweiz.

Borussias Slowake László Bénes läuft für die U21 in Tschechien (Freitag, 17 Uhr in Karvina) und gegen Serbien (28. März, 17.20 Uhr in Senec) auf.

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