Traoré

Gladbachs Ibrahima Traoré: "Wir waren klar besser"

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Köln.  36 Minuten spielte Ibrahima Traoré im Derby gegen den FC Köln - und erzielte ein Tor. Nach der Partie lobte er seine Gladbacher Mannschaft.

Beim 1:0 über Hertha BSC am Mittwochabend durfte Ibrahima Traoré nach fast viermonatiger Verletzungspause immerhin 14 Minuten auf den Rasen. In Köln beim 3:2-Erfolg seiner Gladbacher im Rheinderby am Samstag waren es schon 36 Minuten. Plus Treffer. Keine schlechte Bilanz. “Derbys sind allerdings kein Spaß, weil sie keine normalen Fußballspiele sind”, erklärte der Nationalspieler Guineas, der wegen eines Sehnenrisses und einer Oberschenkelverletzung seit Ende Oktober ein Dauerpatient im Gladbacher Lazarett gewesen war. “Dass ich nur eine Minute nach meiner Einwechslung das Tor zum 2:1 gemacht habe, tut mir gut. Die Mannschaft hat insgesamt einen unglaublichen Teamspirit an den Tag gelegt, von der ersten Minute an. Wir waren klar besser und haben deshalb auch verdient gewonnen.”

Nicht nur der trickreiche Mittelfeldspieler, der den wegen einer Knieprellung verletzt ausgewechselten Brasilaner Raffael kurz nach der Pause ersetzte, macht sich nun noch Hoffnungen auf einen Startplatz in der Europa League. Mit dem Erfolg in Müngersdorf ist die direkte Qualifikation für die Gladbacher nur noch einen Pluspunkt entfernt.

Auch Heckings zweiter Tausch trug Früchte

Cheftrainer Dieter Hecking bewies nicht nur mit der Einwechslung von Ibrahima Traoré in Köln ein glückliches Händchen. Auch sein zweiter Tausch trug Früchte. Für Jonas Hofmann brachte Hecking der 75. Minute Josip Drmic. Der Schweizer Nationalspieler, der zuletzt für die Eidgenossen in der WM-Qualifikation zum 1:0-Sieg über Lettland getroffen hatte, wartet zwar immer noch auf seinen ersten Saisontreffer in der Bundesliga. Das entscheidende 3:2 in Köln allerdings gehörte Drmic irgendwie zur Hälfte. Seinen Pfostentreffer in der 80. Minute aus kurzer Zieldistanz staubte Kapitän Lars Stindl zum Siegtor ab. “Ich komme dem Tor immer näher”, stellte Drmic mit etwas verkniffener Miene fest. Um dann auch seine Wertigkeit herauszuheben und zu betonen, dass “die Mannschaft nicht nur die Startelf, sondern auch die Ersatzbank” sei. Und auf die konnte sich Trainer Dieter Hecking in Köln verlassen.

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