Katastrophen-Übung am Düsseldorfer Flughafen

Düsseldorf.   Großübung am Düsseldorfer Flughafen: Rund 350 Airport-Beschäftigte, Feuerwehr, Polizei, Flughafenseelsorge und Sicherheitskräfte haben am Samstag für den Ernstfall geprobt. Simuliert worden sei eine missglückte Landung, bei der das Flugzeug stark beschädigt wurde. Dabei übten die Beteiligten unter anderem die Bergung von Passagieren und die Betreuung der Angehörigen. Ziel der Übung war es, Mitarbeiter auf Notfälle vorzubereiten und die Funktion des Gefahrenabwehrplans zu überprüfen. Der Flughafen hatte die aufwendige Übung monatelang vorbereitet. Alle zwei Jahre wird hier für eine solche Katastrophe geübt – in der Hoffnung, dass sie nie eintritt.

Großübung am Düsseldorfer Flughafen: Rund 350 Airport-Beschäftigte, Feuerwehr, Polizei, Flughafenseelsorge und Sicherheitskräfte haben am Samstag für den Ernstfall geprobt. Simuliert worden sei eine missglückte Landung, bei der das Flugzeug stark beschädigt wurde. Dabei übten die Beteiligten unter anderem die Bergung von Passagieren und die Betreuung der Angehörigen. Ziel der Übung war es, Mitarbeiter auf Notfälle vorzubereiten und die Funktion des Gefahrenabwehrplans zu überprüfen. Der Flughafen hatte die aufwendige Übung monatelang vorbereitet. Alle zwei Jahre wird hier für eine solche Katastrophe geübt – in der Hoffnung, dass sie nie eintritt.

Das Szenario am Samstag: Ein Flugzeug der DüsselAir aus Budapest befindet sich im Anflug auf Düsseldorf. Wenige Minuten vor der Landung meldet der Copilot dem Tower „Verdacht auf Lebensmittelvergiftung, die Crew ist betroffen“. Bei der Landung kommt die Maschine von der Bahn ab. In dem Flugzeug befinden sich 100 Passagiere — einige von ihnen sind schwer verletzt. Familienangehörige und Freunde der Passagiere verfolgen das Unglück von der Zuschauerterrasse aus. Andere warten als Abholer im Ankunftsbereich.

Schauspielschüler aus Essen sorgen als „Opfer“ dafür, dass die Retter unter realistischem Stress stehen. „Auch wenn die Rettungskräfte wissen, dass es sich um eine Übung handelt, ist es für sie trotzdem eine extreme Situation. Sie gibt den Beteiligten unter annähernd realen Bedingungen die Gelegenheit, das Zusammenspiel zu überprüfen“, sagt Holger Roßlan, Leiter des Notfallmanagements am Flughafen.

Das eigentliche Ziel der Übung ist kaum sichtbar. Es geht um die interne Kommunikation: Funktioniert der Alarmplan, haben die Verantwortlichen kompetent reagiert, ist jeder rechtzeitig informiert worden (auch außerhalb des Flughafens), der Bescheid wissen muss? „Gefahrenabwehr lebt davon, auf komplexe Ereignisse schnell und adäquat zu reagieren“, sagt Holger Roßlan.

Die Auswertung der Übung wird noch dauern. Das erste Fazit aber war: „Alles hat gut geklappt.“

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