Kinder

Was ist eigentlich U3-Betreuung?

Viele Kinder unter drei Jahren werden in Kindertagesstätten betreut.

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Viele Kinder unter drei Jahren werden in Kindertagesstätten betreut. Foto: dpa

Bottrop.   Zeus-Reporterinnen Viviane und Isabel erklären, was unter der U3-Betreuung zu verstehen ist und wo die Unterschiede zwischen einer Betreuung durch eine Tagesmutter und der in einer Kindertagesstätte liegen.

Wenn in den Medien von U3-Betreuung die Rede ist, dann heißt das, dass es um Betreuungsplätze für kleine Kinder zwischen null und drei Jahren geht. Dass es genügend solcher Plätze gibt ist vor allem für die Eltern wichtig, die nach der Geburt des Kindes relativ schnell wieder arbeiten gehen möchten. Die Kinder unter drei Jahren werden von ausgebildeten Erziehern in Kindertagesstätten auf das spätere Leben vorbereitet.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten um ihr Kind betreuen zu lassen, wenn die Eltern oder Verwandte keine Zeit dafür haben: entweder lässt man sein Kind in einer Kita betreuen oder durch Tagesmutter. In einer Kita werden oft zehn oder auch mehr Kinder von in der Regel zwei Erziehern betreut. Eine Tagesmutter darf laut Gesetz nicht mehr als fünf Kinder betreuen. Die Tagesmutter passt sich im Gegensatz zur Kindertagesstätte in der Regel den Arbeitszeiten der Eltern an. Eine Kita hat dagegen festgelegte Öffnungszeiten.

Je nachdem, was die Eltern verdienen, kann kann sich der Preis für die Betreuung bei einer Tagesmutter und auch bei einer Kita ändern. Das Ziel der U3-Betreuung ist, dass die kleinen Kinder qualifiziert betreut werden. Zusätzlich werden die Eltern entlastet und können wieder ihrem ganz normalen Alltag nachgehen. In einer Kindertagesstätte haben auch die kleinen Kinder verschiedene Möglichkeiten sich zu beschäftigen. Tagesmütter machen häufig mehr Ausflüge mit den von ihnen zu betreuenden Kindern, als die Erzieher in einer Kindertagesstätte. Wenn die Kinder dann drei Jahre alt werden, können sie in den Kindergarten gehen. Vorgeschlagen wird eine Eingewöhnungsphase von ein paar Wochen, in der die Kinder von den Eltern begleitet werden.

Viviane Lauer, Isabel Pillen, Klasse 8b, August-Everding-Realschule, Bottrop

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