Über eine Woche hat die Polizei gerätselt, jetzt herrscht Gewissheit: Das am Duisburger Rheinufer angespülte Bein gehört zu einem Mann, der auf Düsseldorfer Stadtgebiet durch die Strömung abgetrieben wurde und ertrank.

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Bei einem Spaziergang am 19. Juli, einem Samstag, hatte ein Ehepaar den Gruselfund gemacht (wir berichteten). Das Körperteil wurde an der Grenze von Alt-Homberg und Baerl angespült.
Vom Rest des Körpers fehlte allerdings zunächst jede Spur. Nach Angaben der Duisburger sei das Bein zu diesem Zeitpunkt noch nicht stark verwesen gewesen. Es sei „25 bis 30 Zentimeter“ oberhalb des Knies abgetrennt und mit einer Socke bekleidet gewesen. Das Paar rief sofort die Polizei.
Bein am Duisburger Rheinufer entdeckt: Staatsanwaltschaft ordnete Obduktion an.
Dort ermittelte das Kriminalkommissariat 11. Die zuständige Duisburger Staatsanwältin ordnete eine Obduktion an. Über die Ergebnisse konnten die Ermittler dann wohl das Bein zuordnen. Wie genau das gelang, ist bislang unklar. Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft, bei der das Todesermittlungsverfahren liegt, hat sich auf Nachfrage nicht geäußert.
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Wie das Bein vom Torso abgetrennt wurde, ist unbekannt. In dem Strom kann das zum Beispiel durch Schiffsschrauben oder den steinigen Untergrund passieren.





