EDM-Festival

"New Horizons" - das steckt hinter dem EDM-Festival am Nürburgring

Das ist eine erste Karte von dem Nürburgring, wenn sich das Festival-Gelände in das Königreich "New Horizons" verwandelt.

Foto: Veranstalter

Das ist eine erste Karte von dem Nürburgring, wenn sich das Festival-Gelände in das Königreich "New Horizons" verwandelt. Foto: Veranstalter

Essen.  Die Tore zum Königreich "New Horizons" öffnen erstmals am 25. und 26. August. Internationale DJ-Stars locken zu dem EDM-Festival am Nürburgring.

Der Nürburgring wird im Sommer Schauplatz eines EDM-Spektakels. Am 25. und 26. August werden sich erstmals die Tore zum Königreich „New Horizons“ öffnen. Das ist der Titel eines neuen Festivals für Elektronische Musik mit zahlreichen internationalen Star-DJs wie Armin van Buuren, Dimitri Vegas & Like Mike, Tiesto, Axwell /\ Ingrosso und Afrojack.

Nachdem die Elektronische Musik weltweit seit einigen Jahren einen Boom wie keine andere Musik-Branche erfährt, wird der auch der deutsche Markt für Veranstalter immer interessanter. So steckt hinter „New Horizons“ mit Alda Events ein international renommiertes Unternehmen, das in 68 Ländern Musik-Events organisiert – darunter „Flying Dutch“, „I Am Hardwell“ und „A State of Trance“.

Alda platziert mit "New Horizons" ein neues Festival am Nürburgring

Um den deutschen Markt zu erobern hat das Alda-Team ein eigenes Büro errichtet: „Wir haben bei den Deutschen einen großen Appetit auf Festivals gespürt und wollen uns dabei auf die Regionen um Berlin, Hamburg, München sowie Düsseldorf und Köln konzentrieren“, erklärt Organisator Allan Hardenberg im Gespräch mit der Redaktion. „Es gibt in Deutschland bereits fantastische Festivals wie Parookaville, Airbeat One und World Club Dome, die immer größer werden. Trotzdem sind wir sicher, dass noch Platz für ein weiteres Festival ist“.

Hardenberg würde dabei gerne in die Rolle des Underdog schlüpfen, um die Erwartungshaltung nicht zu hoch zu schrauben. Doch wer für die Premiere den legendären Nürburgring als Festival-Standort wählt, dürfte mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein an den Start gehen. Da der Ticket-Vorverkauf bereits zu dem frühen Zeitpunkt sehr gut angelaufen sein, hofft Hardenberg auf täglich 40.000 bis 50.000 Besucher. Angesichts des enormen Wachstums bei den Big-Playern der deutschen Festivals wie etwa Parookaville in Weeze (Ausverkauft mit täglich 60.000 Bürgern) scheint die Zielvorgabe nicht unrealistisch.