Zusammenfassung

  • Das erste Stockumer Kulturfestival lockte rund 1000 Besucher mit einem vielfältigen Programm aus Theater, Musik und Mitmachaktionen in den Garten des Maximilian-Kolbe-Gemeindezentrums.
  • Organisiert vom Stockumer Theaterverein und unterstützt von etwa 30 Ehrenamtlichen sowie dem Kulturforum, fand das zehntägige Open-Air-Event großen Anklang beim Publikum.
  • Der Verein sieht das Festival als gelungenes kulturelles Highlight und plant eine Neuauflage in zwei Jahren.

Zehn Tage hat das erste Stockumer Kulturfestival gedauert. Die Macher haben 13 Veranstaltungen auf die Open-Air-Bühne im Garten des Maximilian-Kolbe-Gemeindezentrums gebracht. Und riesiges Glück mit dem Wetter gehabt.

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Auch der bunte Mix aus Theater, Konzerten, Literatur und Mitmachangeboten erfüllte offenbar die Erwartungen des Publikums. „Wir sind überwältigt“, sagt Tobias Grunwald über die Resonanz. Rund 1000 Besucherinnen und Besucher – nicht nur aus Witten – haben sich bestens unterhalten gefühlt.

Kulturelles Programm begeistert Jung und Alt in Witten

Schon einmal hatte es der Stockumer Theaterverein mit einer Bühne an der frischen Luft probiert. Die war allerdings nicht überdacht. „Und wir haben nur Theater gespielt“, so Grunwald. Das sei nicht so gut gelaufen. Doch sie haben die Flinte nicht ins Korn geworfen, sondern das Ganze sogar kurzerhand etwas größer gedacht. „Wir wollten Kultur direkt zu den Menschen bringen und zeigen, wie vielfältig das kulturelle Leben in Stockum und Witten ist“, sagt der Vorsitzende des Theatervereins. Für alle Generationen war etwas dabei.

Neben den Aufführungen der vereinseigenen Produktionen „Der erste letzte Tag“ nach Sebastian Fitzek und „Die kleine Meerjungfrau“ standen unter anderem ein Theaterworkshop, ein irisch-schottischer Abend mit Musik und Tanz, ein Poetry Slam mit regionalen Künstlern, ein Jazzabend, ein Gastspiel des Osnabrücker Ensembles, ein ökumenischer Gottesdienst mit der katholischen Kirchengemeinde und dem Posaunenchor Heven sowie ein musikalischer Abschlussnachmittag zum Mitsingen auf dem Programm.

Stockumer Kulturfestival
Tobias Grunwald und Lea Blessau vom Stockumer Theaterverein haben das neue Kulturfestival organisiert. © stv | Stockumer Theaterverein

„Wir haben unfassbar viel Arbeit hineingesteckt“, so Tobias Grunwald, der das Event mit Lara Blessau organisierte. Rund 30 Ehrenamtliche des Theatervereins haben sich um alles gekümmert – vom Catering über den Einlass bis zum Bühnenaufbau. Das Kulturforum hat das Festival finanziell unterstützt und gefördert.

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Mit dem erfolgreichen Auftakt habe sich das Stockumer Kulturfestival als neues kulturelles Highlight im Wittener Veranstaltungskalender etabliert, ist sich Grunwald sicher. „Wir haben so viele tolle Momente auf, vor und neben der Bühne erlebt, das war der Wahnsinn.“ Er könne sich gut vorstellen, dass der Theaterverein solch ein Festival in zwei Jahren wieder auf die Beine stellt.

Stockumer Kulturfestival
Die Kinder- und Jugendgruppe des Stockumer Theatervereins bei ihrer Aufführung des Familienstücks „Die kleine Meerjungfrau“.© stv | Stockumer Theaterverein

Der Stockumer Theaterverein blickt inzwischen auf mehr als 30 Jahre ehrenamtliche Kulturarbeit in Witten zurück. Unter dem Motto „Spaß am Spielen“ engagieren sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene regelmäßig auf und hinter der Bühne. Sie sorgen mit ihren Produktionen, so der Vorsitzende, „für anspruchsvolle Amateurkunst mit professionellem Anspruch“.